Jünger, frischer, straffer

Salz auf meiner Haut

Für unsere Haut ist Salz offenbar noch besser als lange Zeit vermutet. Es kann pflegen, verfeinern, sogar heilen. Wie lässt sich diese Kraft nutzen?

Frau benutzt Salz-Peeling Salz auf meiner Haut © iStock/Thinkstock

Salz ist gut für die Haut. Genau deshalb fahren Neurodermitiker so gern ans Tote Meer – manche von ihnen gar mit einem Zuschuss der Krankenkasse. Forscher verstehen heute immer mehr über die Prozesse, die sich dabei in der Haut abspielen. Ein Wissen, von dem wir alle profitieren. Denn offenbar heilt Salz nicht nur – sondern wirkt für gesunde Haut sogar wie ein Jungbrunnen. Es strafft, ent schlackt das Gewebe, hilft, Giftstoffe auszuscheiden. Im Salz enthaltene Spurenelemente verbessern die Mikrozirkulation der Haut und aktivieren den Hautstoffwechsel. Es gibt inzwischen eine ganze Reihe konkreter Anwendungen, mit denen wir diese Effekte für uns nutzen können.

MEERSALZ-BAD ist der Favorit aller Figurbewussten, weil es so schön strafft, den Stoffwechsel anregt und hilft, selbst schwammiges Gewebe zu entquellen. Wer regelmäßig im Meer schwimmt oder zur Thalasso-Kur geht, kann den Effekt bestätigen. Der Grund: Salzwasser lässt die Haut nicht so stark aufquellen wie normales Wasser.

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Dennoch löst es Verhornungen und Unreinheiten und zieht außerdem überflüssiges Gewebewasser aus den tieferen Hautschichten nach oben. Gleichzeitig mogelt es Mineralstoffe und Spurenelemente in unseren Körper. Denn Salzwasser ist in Zusammensetzung und Gehalt an Nähr- und Mineralstoffen dem menschlichen Blutplasma ähnlich. Darum können diese Substanzen über die Haut ausge tauscht werden. Für die Meeresbrise in den eigenen vier Wänden gibt es jede Menge fertige Badesalze – pur oder mit unterschiedlichen Duftusätzen. Als besonders reich an glättenden und heilenden Mineralstoffen gilt der Mineralien-Mix aus dem Toten Meer in Israel: Er enthält 33 verschiedene Salze, die auch noch hoch konzentriert sind. Das Salz lindert Schuppenflechte und Neurodermitis, reguliert die Talgproduktion, strafft die Haut durch den hohen Anteil an Magnesium und Brom, hilft sogar gegen Muskelkater. Auf eine Wanne rechnet man 1⁄2 bis 1 Kilo Salz. Gut auflösen, dann 20 Minuten im 37 Grad warmen Wasser entspannen. Neu ist „Liquid Salt“ (DermaSel), eine konzentrierte Sole aus dem Toten Meer, die sich als Gel sofort auflöst und zum Duschen benutzt wird.

SALZ-PEELING gibt wintermüder Haut einen perfekten Feinschliff. Die Kombination Salzkristalle plus Öl schmirgelt selbst raueste Stellen an Schienbeinen, Knien, Dekolleté oder Ellenbogen weg. Mit einem Massagehandschuh drei Minuten kreisend über den Körper massieren, gut abspülen. Wem Salz und Öl allein nicht genügt: Zu kaufen gibt es Meeres-Peelings, gemischt mit Orangen- oder Grapefruit-Extrakten, Rosenöl oder Minze. So wird die Abreibung zum Vergnügen für die Sinne. Die sanfte Variante fürs Gesicht ist schnell selbst gemacht: 200 g feines Meersalz (vorher im Mörser zerstoßen) mit 2 EL Honig und etwas Milch mischen. Das klärt den Teint. Im Anschluss freut sich die Haut über Pflegecreme mit Salzextrakten.

BODY-WRAP Warum nicht mal richtig schön entspannen – und dabei im „Salzhemd“ schwitzen? Das strafft das Bindegewebe und hat fast den entschlackenden Effekt eines Saunagangs, weil es den Stoffwechsel extrem an regt. So funktioniert’s: 50 g Meersalz (ca. 4 EL) in 1 Liter warmem Wasser auflösen. Baumwoll-T-Shirt ein tauchen, gut auswringen und anziehen. In ein großes Handtuch und eine Decke wickeln. Auf dem Sofa oder im Bett mindestens 30, besser gleich 60 Minuten schwitzen und hinterher gut abduschen. Die Haut ist danach prall und glatt >> für glatte und aufgefüllte Haut sorgt außerdem eine regelmäßige Behandlung mit Hyaluronsäure. FÜR SIE stellt das Beauty-Wunder vor.

 

 
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