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Rote Äderchen, Augenschatten, Unreinheiten? Keine Panik! Wir verraten, was wirklich gegen Schönheits-Irritationen hilft 

Pflegetricks © jalag-syndication.de

Sie ist das Ideal: die strahlende Haut mit feinen Poren, schön straff und leicht rosig. Doch wer hat sie schon. Pickel sprießen auch jenseits der dreißig, besonders gern, wenn’s absolut nicht passt. Feine rote Äderchen leuchten auf Wangen oder Nase, Tränensäcke lassen einen müde aussehen. Pigmentflecke – als Teenager fand man die kleinen braunen Sommersprossen noch süß – stören heute auf Handrücken und Dekolleté. Vermutlich, weil sie jetzt Altersflecken heißen. Höchste Zeit, etwas zu unternehmen!

1. Knitterfältchen

Die feinen Linien treten schon früh beim trockenen Hauttyp auf. Sie sind eine natürliche Alterserscheinung oder ein Zeichen für Sonnenschäden.

Schnelle Hilfe: Ein „Zauberstift“, der ähnlich aussieht wie ein Kugelschreiber, glättet die Haut sofort. Mit der Spitze eine kleine Menge ohne Druck entlang den Fältchen an Augen, Stirn oder Wangen auftragen und mit dem Finger sanft einklopfen. Neuartige Mini-Peptide dringen dabei tief ein und regen die Kollagen-Produktion an. Gleichzeitig legt sich ein Elastikfilm auf die Oberfläche und reflektiert das Licht so geschickt, dass die Falte unsichtbar wird.

Pflege-Strategie: Tages- und Augencremes mit Lichtschutz blocken UV-Strahlen ab, die sonst ins Bindegewebe eindringen und Stützfasern zerstören. Außerdem sollte die tägliche Pflege aufpolsternde Zusätze wie Hyaluronsäure enthalten – und die Vitamine C und E, die freie Radikale unschädlich machen.

Special: Eine Kur mit Vitamin-A-Säure regt die Zellneubildung an und stimuliert die stützenden Kollagenfasern. Wer nicht zum Dermatologen will, kann ein hoch dosiertes Fluid zu Hause anwenden. Es enthält mit 0,3 Prozent die höchste zugelassene kosmetische Konzentration Retinol, wird abends nach der Reinigung und vor der Pflege auf betroffene Partien aufgetragen (von SkinCeuticals). Wichtig: Da Retinol die Haut lichtempfindlicher macht, ist die Behandlung nicht für den Sommer geeignet
 

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Autor:
Astrid Jürgens