Winter-Beauty Optimale Pflege für Haut und Haar bei kalten Temperaturen

Zeigen Sie Minusgraden einfach die kalte Schulter: mit dem richtigen Frostschutz für Haut und Haar. Strahelnder Teint und glänzendes Haar im Winter - so geht´s

Richtige Hautpflege im Winter Optimale Pflege für Haut und Haar bei kalten Temperaturen © Jalag-Syndication

Im Dampfbad taut der Körper auf
 

Warum benötigt meine Haut im Winter eine andere Pflege als im Sommer?
Studien zeigen, dass sich der von den Talgdrüsen produzierte Schutzfilm bei 20 Grad mit einer Geschwindigkeit von rund drei Millimetern pro Sekunde ausbreitet. Wird es kälter, verlangsamt sich der Prozess, und bei 8 Grad ist Stillstand.

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Die Feuchtigkeit kann durch die Poren verdunsten, weil die Haut nicht mehr flächig mit Fett versorgt ist. Damit sie geschmeidig bleibt, muss die Tagespflege jetzt auch mehr Fett enthalten (z. B. „Climate Control“ von Dermalogica; „Hydra Active3“ von L’Oréal Paris). „Ist die Haut bereits sehr trocken, hilft Urea. Dieser wichtige natürliche Feuchthaltefaktor bindet Wasser und macht die Hautoberfläche glatt und geschmeidig“, so Dr. Andrea Schölermann von Eucerin (z. B. „Gesichtscreme 5% Urea“ von Eucerin). Wer unreine Haut hat, sollte sparsam mit Fettcremes umgehen, damit es nicht zu Hautunreinheiten kommt.
 

Warum ist mein Teint jetzt immer so fahl?

„Die Kälte führt zu einer Engstellung der winzigen Blutkapillaren. Das lässt die Haut weniger frisch erscheinen“, erklärt der Hamburger Dermatologe Dr. Frank Schaart. Dazu kommt: Der Zellstoffwechsel hat jetzt die Energie eines Stubenhockers – die Haut braucht länger, um sich zu erneuern. Tipp: Bewegung an der frischen Luft pumpt Sauerstoff in die Zellen, aktiviert die Zellteilung.
 

Brauche ich jetzt eine Tagescreme mit UV-Schutz?

Die Antwort zeigt der Himmel. An wolkenlosen Tagen können die UV-Strahlen auch im Winter so intensiv sein, dass es zu Lichtschäden in der Haut kommen kann. „Das geht natürlich nicht so schnell wie im Sommer. Aber wer unter eisblauem Himmel unterwegs ist, sollte eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor 15 auftragen“, sagt Professor Dr. Eckhard Breitbart, Direktor des Dermatologischen Zentrums des Elbe Klinikums Buxtehude.
 

Ist die Sauna gut für die Haut?

Die Außentemperatur kommt uns im Winter manchmal bis zu 10 Grad kühler vor, als sie tatsächlich ist. Schuld an der falschen Wahrnehmung ist vor allem der Wind. Regelmäßige Saunagänge senken das Kälteempfinden. Sie trainieren die Gefäße, sich über die Poren schneller nach außen hin abzuschotten. Besonders hautschonend taut der Körper im Dampfbad auf. Die feuchte Luft verbessert die Durchblutung, macht sie prall und rosig.
 

Kann ich meine Sonnencreme vom Sommer im Winterurlaub verwenden?

Die sollte lieber Winterschlaf halten. „Die meisten Produkte enthalten zu wenig Fett. Dafür aber viel Wasser, das bei niedrigen Temperaturen in der Haut gefrieren könnte“, sagt Professor Dr. Breitbart. Wintercremes schützen vor Kälte, Schneereflexion und UV-Strahlung (z. B. „Wintercreme LSF 30“ von Ilrido).

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