Beauty Olivenöl - vielseitiger Schönmacher

Olivenöl bereichert unseren Speiseplan – und unser Leben. Als Balsam für Massagen, als Medizin und Anti-Aging-Mittel. Eine Wertschätzung.

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Wir sitzen mit Freunden draußen an einem rustikal gedeckten Tisch und tunken frisch geröstetes Bauernbrot in erstklassiges Olivenöl. Nur eine Prise Salz darauf – köstlich, das Leben ist perfekt! Ringsum zirpen Zikaden, der Duft von Kräutern umweht Olivenbäume mit silbrigen Blättern. Ihre knorrigen Stämme scheinen Erinnerungen an ungezählte Sommer und Winter zu speichern.

Schwarze Oliven werden mit Olivenöl übergossen - Vielseitig und gesund kochen mit Olivenöl

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Als „Geschenk der Götter“ besang Homer den Olivenbaum. Gäbe es eine Hitparade der wichtigsten Pflanzen in der Geschichte der Menschheit: Er verdiente den ersten Platz. Seit biblischen Zeiten schenkt er uns seine pikanten Früchte und damit das Olivenöl. Als Balsam, für Massagen, für Sakramente. Als Brennstoff, Medizin, Anti-Aging-Mittel und an allererster Stelle: als Genussmittel, das die mediterrane Küche prägt.

Na ja, ganz stimmt das nicht mit dem Schenken. Denn die Einheimischen müssen hart arbeiten, um das Öl zu erzeugen. Natur allein liefert nicht die gewünschte Qualität. Es gehören auch Menschen mit Erfahrung, Handwerk, Technik und sogar einem Quentchen Intuition dazu. Die Sorte, das Gebiet, die Region, der Boden, die Düngung, der Anbau, das Klima, die Herstellung und die Aufbewahrung – all das bestimmt mit, wie gut ein Öl wird. In einem schlechten Erntejahr kann ein Fachmann kein spitzenmäßiges, aber immer noch ein gutes Olivenöl pressen. 400 Olivensorten weltweit sind bekannt. 95 Prozent der Welternte findet in den Ländern rund ums Mittelmeer, wie Italien und Griechenland, statt. Als Faustregel gilt: Je nördlicher Oliven wachsen, desto milder schmecken sie und ihr Öl. Geschmack plus Duft ergeben das, was Kenner als Fruchtigkeit bezeichnen.
Gerade veröffentlichte die Food-Zeitschrift „Der Feinschmecker“ die Ergebnisse ihres achten Olivenöl-Tests, für den diesmal 865 Öle blind verkostet wurden (Ergebnisse unter www.olivenoeltest.de). Die Jury unterschied dabei drei Gruppen: mildfruchtige wie die eher süßlichen Olivenöle vom Gardasee, mittelfruchtige und intensiv fruchtige mit markantem Bitterton.

 

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