Weg mit den Härchen

Neue Enthaarungsmethoden

Sugaring, Intensed Pulsed Light oder eine einfache Rasur: Es gibt viele Möglichkeiten, unerwünschten Nachwuchs zu entfernen. Doch jede Methode hat Vor- und Nachteile.

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Seit Jahrtausenden entfernen sich Frauen im Orient mit einer Zuckerpaste die Haare am Korper. Mit zunehmend luftiger Kleidung setzten auch Amerikanerinnen und Europaerinnen auf glatte Haut: 1915 entwickelte King Camp Gillette den ersten Damen-Nassrasierer, 1940 erfand die Firma Carter-Wallace eine Enthaarungscreme, seit 1986 gibt es Epiliergerate, und mittlerweile stoppen sogar hochenergetische Lichtquellen den Wuchs. 

Die "Intensed Pulse Light"-Methode (IPL) bietet eine dauerhafte Lösung des haarigen Problems. Dabei wird die Haarwurzel durch Hitze verödet. Der Nachteil: Es kann zu Rötungen kommen. Je Sitzung etwa 50 bis 120 Euro. Weitere Infos zur IPL Methode >>

Rasieren geht schnell, ist preiswert und schmerzlos. Selbst für die empfindliche Haut der Bikinizone und unter den Achseln geeignet. Zudem braucht man nie zu warten, bis die Härchen eine bestimmte Länge haben. Weil sie aber stoppelig und fast alle auf einmal nachwachsen, müssen viele Frauen täglich rasieren. Mit speziell geformten Damenrasierern kann man alle Körperpartien gut bearbeiten – außer dem Gesicht. Wer will schon einen Stoppelbart? Neu sind Modelle mit fünf Klingen, damit die Haut noch glatter wird, oder integriertem Gel, damit’s schneller geht. TIPP: Gegen den Strich rasieren ist gründlicher, mit dem Strich schonender – besser, wenn man leicht Entzündungen bekommt. Weitere Tipps zum Rasieren >>

Beim Epilieren mindern Massageroller und Kühlsysteme den Schmerz, aber weh tut’s immer noch. Besonders beim ersten Mal. Ideal fur Einsteiger: Modelle, die man beim Duschen benutzen kann. Wärme offnet die Poren, sie geben die Harchen leichter frei. Es hilft auch, die Haut zu spannen. Danach hat man bis zu vier Wochen Ruhe. Die Haare wachsen unregelma.iger und mit der Zeit sparlicher nach, wenn man sie regelma.ig mit Wurzel entfernt. Neue Epilierer erfassen den Nachwuchs schon bei 0,5 Zentimeter Lange. TIPP: Peelen verhindert, dass „haarlose“ Poren verstopfen und Harchen einwachsen. Tipp: So mindern Sie Schmerzen beim Epilieren >>

Nach dem Waxing wächst 4 bis 6 Wochen nichts mehr. Doch es gilt: Zähne zusammenbeißen!

Sugaring ist Trend und trotzdem jahrtausendealt. Das Prinzip: Eine Paste aus Zucker und Zitrone wird leicht erwärmt, dann entgegen der Haarwuchsrichtung auf die Haut gepresst und mit oder ohne Stoffstreifen in Wuchsrichtung abgezogen. Einsteiger sollten mit einer kleinen Stelle anfangen und die Haut vorher abpudern, sodass die Masse nur an den Haaren klebt. Sugaring wird inzwischen in vielen Beautysalons angeboten. Ganz neu ist die Kombination mit Enzymen für eine dauerhafte(!) Haarentfernung. TIPP: Damit sich nichts entzündet, nach dem Enthaaren reines Aloe-vera-Gel benutzen. Mehr Infos zum Thema Sugaring und Waxing >>

Creme auftragen und nach 5 Minuten mit den Härchen abwischen – geht fix und tut nicht weh. Der Nachwuchs ist weich und pikst nicht, ideal für die Bikinizone, die Achseln und das Gesicht. Stiftung Warentest urteilt: Die neuen Enthaarungscremes sind besser verträglich und wirken schneller als früher. Und sie duften angenehm! Zudem hält diese Methode länger als die Nassrasur und es gibt keine Rasierpickelchen. TIPP: Vor der ersten Anwendung sollten Sie unbedingt einen Allergietest machen.

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