Haarentfernung

Epilieren: dauerhaft glatt oder Schmerz pur?

„Das muss doch weh tun!“ - wer sich das erste Mal die Funktionsweise eines Epilierers genauer ansieht, ist schnell abgeschreckt. Viele kleine Pinzetten ziehen die ungeliebten Haare heraus. Was Sie tun können, um das Epilieren fast schmerzfrei zu gestalten und mit glatten Beinen zu punkten – wir verraten es Ihnen.

Frau epiliert sich die Beine - Tipps und Tricks zur Epilation Epilieren: dauerhaft glatt oder Schmerz pur? © iStock/Thinkstock

Wie funktioniert ein Epilierer?

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Das Wort Eplilation kommt aus dem Lateinischen und setzt sich aus „ex“ (aus) und „pilus“ (Haare) zusammen. Ein Epilierer sorgt also im besten Fall dafür, dass es mit störender Behaarung ganz schnell vorbei ist - und zwar für länger als nur ein paar Tage! Vom Aussehen gleicht ein Epilierer einem gewöhnlichen Rasierer. Schaut man sich allerdings den Kopf genauer an, fallen viele kleine Pinzetten auf, die auf einem Schwingkopf befestigt sind. Im Betrieb wird das Gerät gegen den Strich der Haare über die enthaarende Stelle geführt – also Beine, Achseln oder auch die Bikinzone. Dabei dreht sich der Schwingkopf mit den Pinzetten und jedes Haar, das zwischen eine der Pinzetten gelangt, wird ausgerupft und in voller Länge entfernt - also inklusive Wurzel. Somit wachsen die Haare nicht so schnell nach und die Beine oder andere Zonen bleiben länger glatt. Im Sommer stellt sich diese Anwendung als deutlich besser dar. Wäre da nicht dieser Schmerz... 

Wie schmerzhaft ist die Epilation?

Wie so oft bestimmt auch das persönliche Schmerzempfinden, ob eine Haarentfernung mit dem Epilierer als schmerzhaft empfunden wird. Auch gewöhnt sich die Haut auf Dauer meist an das Verfahren und es müssen weniger Haare auf einmal entfernt werden. Vergleichbar ist das ungefähr mit dem Zupfen der Augenbrauen. Nachdem man sich daran gewöhnt hat und die Hemmungen etwas verloren hat, schmerzt das Entfernen der Haare weniger. Um die Poren vor dem Epilieren zu öffnen, ist eine Dusche mit warmen Wasser manchmal hilfreich, gleichzeitig ist die Haut auch empfindlicher. Hier hilft nur Ausprobieren. Manche Frauen schwören auf eine vorhergehende Kühlung der Haut, die so unempfindlicher wird. Generell ist auch der Zyklus an unserem Schmerzempfinden beteiligt: Kurz vor oder während der Periode wird Schmerz auch mal stärker empfunden. Nach dem epilieren der Haare hilft eine leichte Feuchtigkeitspflege. Wer zu Entzündungen neigt, kann die Haut auch mit einem alkoholfreien Gesichtswasser klären.

Wie oft muss epiliert werden?

Auch hier ist jeder anders: Wer generell weniger Haarwuchs hat, wird länger von der Epilation profitieren können. Andere müssen besonders am Anfang alle ein bis zwei Wochen nachepilieren. Wer regelmäßig epiliert, kann das Wachstum der Haare auf Dauer sogar leicht eindämmen. Im Sommer kann Frau dann viel entspannter Röcke tragen, weil die neuen Haare nicht unbedingt weniger, dafür weicher werden, da sie an der Wurzel entfernt wurden. Die klassische Methode des Rasierens schneidet die Haare über der Haut ab. Das kann schnell kratzen. Zwischen den Epilationen sollte die behandelte Haut leicht gepeelt werden – so vermeidet man eingewachsene Haare am besten. Unser Tipp: So stellen Sie ein Peeling einfach selbst her >>

Welcher Epilierer ist am besten geeignet?

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Epilierer Philips

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Es gibt eine große Auswahl an Geräten: Nass- und Trockenepilierer oder eine Kombination aus beidem, Epilierer mit einer Massagevorrichtung, mit Kühlaggregat, Rasieraufsatz oder einem Licht. Auch verschiedene Aufsätze für die Anwendung auf die jeweilige Körperregion unterscheiden die Geräte untereinander.

Fazit: Wer mit dem Rasieren der Haare gut fährt, wird die Epilation vielleicht als zu aufwendig und schmerzhaft empfinden. Die Anschaffungskosten belaufen sich bei neuen Geräten um die 100 Euro. Wer hingegen regelmäßig im Studio Wachs und Vlies und ähnliche Methoden zur Haarentfernung anwenden lässt, kann die Haarentfernung durch Epilieren bequem ins heimische Bad verlegen.

 

 

 
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