Pflegetipps

Die richtige Handpflege

Der Winter steht vor der Tür und die Hände werden trocken und rau und sehen einfach nicht mehr schön aus! Mit unseren Tipps zur richtigen Pflege kriegen Sie das wieder hin.

Eine Frau bei der Handpflege, auf dem Bett liegend - Mit unseren Tipps zur richtigen Pflege kriegen Sie das wieder hin Die richtige Handpflege © iStock/ Thinkstock

In der kalten Jahreszeit haben viele Menschen das Problem, dass ihre Hände frieren und die Haut leicht rissig wird. Das kann sehr schmerzhaft sein. Sie sollten also lieber vor- als nachsorgen. Die Wenigsten unter uns haben von Natur aus immer perfekte Hände und Nägel. Unsere Tipps können Abhilfe schaffen.

Unsere Für Sie Handpflege-Tipps
Pflege für die Hände

 

Gepflegte Hände sind wichtig. Wir zeigen Ihnen gerne, welche Möglichkeiten es gibt, die Hände richtig zu pflegen: 

 Pflege für die Hände
 Handpflege für die kalte Jahreszeit
 Einfach schöne Hände

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Im Winter müssen Sie also erst recht auf Ihre Hände achten und sie vor allem gut pflegen. Die trockene Heizungsluft entzieht unserer Haut Feuchtigkeit. Hinzu kommt das ständige Händewaschen mit Seife. Die schützende Fettschicht der Hände löst sich auf. Durch die Kälte bilden die Talgdrüsen weniger Fett und die Haut fängt dadurch an zu reißen und wird spröde. Das muss aber nicht der Fall sein, wenn Sie jetzt anfangen, Ihre Haut richtig zu pflegen.

Gute Pflege

Im Winter sollten Sie immer wärmende Handschuhe tragen sowie Schutzhandschuhe beim Hausputzen oder bei der Gartenarbeit, damit Ihre Hände nicht unnötig austrocknen und die Fingernägel nicht einreißen.

Handpeeling entfernt trockene Hautschüppchen und gibt den Händen ein weicheres Gefühl (Tipp: Machen Sie Ihr eigenes Peeling) Wichtig danach ist das ordentliche Eincremen der Finger und der restlichen Hand, sonst trocknen die Hände ganz schnell aus. Auch eine Handmaske oder sogar ein Handbad können sehr wohltuend sein und die rauen Stellen verschwinden lassen.

Sie können Ihrer Haut schon etwas Gutes tun, indem Sie sie richtig waschen. Schon zu heißes Wasser entzieht der Haut Fett und Feuchtigkeit. Das ständige Händewaschen mit Seife zerstört die schützende Fettschicht der Hände. Verwenden Sie am besten spezielle pH-neutrale Seife oder Wasch-Öle verwenden. Statt heißes Wasser zu verwenden, steigen Sie auf lauwarmes Wasser um.

Regelmäßige Handmassagen sind gut für die Durchblutung. Sie können dafür Handmassage-Cremes verwenden. Für weitere Informationen steht Ihre Kosmetikerin Ihnen sicherlich gerne zur Verfügung.

Die richtige Handcreme

Handcreme ist sehr wichtig für eine ausgewogene Handpflege. Eine gute Handcreme sollte Glyzerin und Urea enthalten. Urea ist besonders für Menschen mit sehr trockenen Händen gut geeignet, denn dadurch wird die Feuchtigkeit in der Haut gebunden. Sheabutter und Olivenöl in Handcremes sind auch sehr beliebt. Sie liefern Fettsäuren, die beruhigen und regenerieren. Wenn Ihre Haut an den Händen dann immer noch rissig sein sollten, sollten Sie sich in der Apotheke beraten lassen und auf eine Creme mit Kamillenextrakt zurückgreifen. Der Stoff wirkt beruhigend.

Handcremes unterscheiden sich in Tages- und Nachtcremes. Am Tag sollten Sie Cremes verwenden, die schnell einziehen und einen Lichtschutzfaktor haben. Nachts bietet es sich an, eine reichhaltige Creme zu benutzen. Diese schützt besser und wird auch deshalb nachts benutzt, weil der langsam einziehende Fettfilm tagsüber als sehr störend empfunden werden kann. Wenn Sie wollen, können Sie Baumwollhandschuhe über die dick eingecremten Hände ziehen. Am nächsten Morgen sind die Hände schön geschmeidig. Genauso wichtig ist es, dass Sie im Winter eine fetthaltigere Creme verwenden als im Sommer. Seien Sie vorsichtig mit stark parfümierten Cremes und Cremes mit Weichmacher. Allergien können dadurch ausgelöst werden. Deswegen sind die Besten Handcremes nach wie vor mit Naturstoffen und Heilpflanzen.

Nagelpflege

Sind die Nägel nicht gepflegt, sieht auch die ganze Hand ungepflegt aus. Mangelnde oder gar keine Pflege können zu Erkrankungen oder Entzündungen führen. Außerdem sehen splissige und abgekaute Nägel nicht schön aus. Doch bekommen Sie feste, schöne Nägel nicht von selbst. Wir haben ein paar Tipps, die Sie beachten sollten, damit auch Ihre Nägel gesund aussehen.

Tipp 1: Ihre Fingernägel sollten Sie (wenn es geht) niemals schneiden, sondern immer nur feilen. Aber auch niemals zu kurz oder zu rund, denn dadurch kann sich das Nagelbett entzünden, und es besteht die Gefahr des Einwachsens.

Tipp 2: Nicht nur Hände, sondern auch Fingernägel sollten regelmäßig eingecremt werden, so wird das Austrocknen verhindert.

Tipp 3: Wenn Sie Nagellack verwenden, achten Sie darauf, dass dieser nie zu lange auf Ihren Nägeln verbleibt, und legen Sie danach eine Pause mit dem Lackieren ein. Es kann passieren, dass sich die Nägel durch zu häufiges Lackieren gelblich färben. Deswegen sollten Sie sowieso immer einen durchsichtigen, schützenden Unterlack unter dem Nagellack benutzen.

Tipp 4: Wie fast überall kommt es bei den Nägeln auch auf eine gute, ausgewogene Ernährung an. Vitamine und Mineralien sind wichtig für harte Fingernägel. Und natürlich trinken, trinken, trinken!

 
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