Wimperntusche Wimpern-Wunder

Lust auf eine neue Mascara? Diese Newcomer sorgen jetzt für tolle Augenblicke.

Wimperntusche Wimpern-Wunder © iStockphoto

Ein Tusch für die Tusche

Sie geht beschwingt auf die 100 zu – Zeit für einen Rückblick

  • Schwarze Magie Schon Nofretete und Kleopatra schwärzten sich mit Ruß die Wimpern, um die Schönheit ihrer Augen zu unterstreichen. Aber erfunden hat die Wimperntusche der amerikanische Chemiker T. L. Williams 1913. Die Hauptbestandteile seiner Mascara waren Kohlenstaub und Vaseline. Und sein Ziel war ein hehres: Williams wollte seiner Schwester zu mehr Erfolg bei Männern verhelfen. Die Rechnung ging auf. Maybel fand einen Ehegatten, und ihr Bruder gründete die Firma Maybelline (Wortschöpfung aus Maybel und Vaseline). Der Siegeszug der Wimperntusche begann …
  • Die beste Bürste 1958 präsentierte Helena Rubinstein die zähflüssige Mascara erstmals in einem Fläschchen und mit Bürste. Rund drei Jahre dauert im Schnitt die Entwicklung einer Mascara, und die Form der Bürste ist eine Wissenschaft für sich: Bis zu 200 Bürstendesigns werden getestet, bis die Tusche auf den Markt kommt.
  • Den Dreh raushaben Auch die Forscher in den Entwicklungslabors von L’Oréal Paris interessiert, wie Frauen mit der Mascara umgehen. Eine ihrer Probandinnen machte 180 Tuschbewegungen, bis die maximal 450 feinen Härchen optimal getuscht waren.

80 % der deutschen Frauen verwenden Mascara. Sie ist das beliebteste Make-up-Produkt der Nation. 20 Prozent lehnen sie dankend ab, weil sie von Natur aus lange Wimpern haben.

Abends die Augen abschminken!
Die Härchen brechen nicht ab und werden schön gepflegt

Das Augen-Make-up muss runter, bevor Sie schlafen gehen. Heftiges Rubbeln ist dank neuartiger Tenside überflüssig. Einfach ein Wattepad mit der Abschminkflüssigkeit tränken und einige Sekunden auf das geschlossene Lid drücken. Zu den Spitzen hin wegwischen. Auch wasserfeste Mascara lässt sich so entfernen. In den Produkten sind beruhigende und pflegende Substanzen wie Rosen- und Kornblumenextrakte enthalten, die die Härchen geschmeidig machen.

Wimpern-Booster beschleunigen das Wachstum
Schon nach vier Wochen sind die Härchen dichter und länger

Über „Lumigan“ tuschelte ganz Hollywood. Es handelt sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel gegen den grünen Star, das spärliche Wimpern länger und dichter macht. Inzwischen haben Kosmetikhersteller ein Produkt kreiert, das ähnlich wirkt, aber nicht verschrei bungs pflichtig ist. Bei täglicher Anwendung von Lash- Boostern werden die Wimpern kräftiger, und die Wachstumsphase dauert länger: „M2 Lashes“ von M2 Beauté, ca. 120 Euro, „Lipocils“ von Talika, ca. 30 Euro, „WimpernKraft“ von Tana, ca. 80 Euro.

 
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Autor:
Astrid Jürgens