Farbtrends für den Kopf Balayage - So gelingt es

Nach Ombré kommt nun Balayage. Wer sich einen sanften Farbübergang zwischen Haaransatz und -längen wünscht, ist mit diesem Look gut beraten. Wir erklären, wie die Haarfarbe aufgetragen wird und wie Sie die Technik mit etwas Übung auch zu Hause anwenden können.

Eine Frau trägt den angesagten Balayage-Look Balayage - So gelingt es © CoffeeAndMilk/iStock

Haare färben hat einen großen Nachteil: Die Haare wachsen und mit ihnen auch der Ansatz. Besonders wer sich die Haare hat blondieren lassen, sehnt sich mit beginnendem Ansatz schnell wieder zurück zum Friseur. Für alle, die ihre Haare in einem modernen Look tragen, aber auf das Nachfärben alle sechs Wochen verzichten möchten, bietet sich deshalb Balayage an.

Das macht Balayage aus

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Das Besondere an der Technik für Balayage ist, dass weder ein Strähnenkamm noch eine Strähnenhaube verwendet werden. Stattdessen trägt der Friseur auf die unteren zwei Drittel der Haarlängen das Färbeprodukt mit einem Pinsel auf und schafft softe Übergänge zwischen dem Haaransatz und den Längen. So wirkt der Look nicht nur natürlicher: Wer unter empfindlicher Kopfhaut leidet, muss bei dieser Prozedur keine Reaktion durch das Färbemittel fürchten. Denn es berührt die Kopfhaut in der Regel nicht.

Der richtige Farbton für Balayage

In der Regel wählt der Friseur einen Farbton aus, der zu Ihrer Haarfarbe passt, aber 2-3 Nuancen heller wirkt. So entstehen natürliche Übergänge zwischen der oberen Haarpartie und den Haarlängen. Auch das Nachfärben kann viele Wochen hinausgezögert werden. Erst wenn die gefärbte Partie für Ihren Geschmack zu weit nach unten gerutscht ist, sollten Sie wieder zum Friseur gehen.

Aufregend kann auch ein Farbverlauf von Hell nach Dunkel wirken. Aschblondes Haar kann mit dunkelblonden Längen besonders interessant schimmern.

Balayage selber machen

Sollten Sie ein geschicktes Händchen haben, können Sie sich selbst an der Balayage-Technik versuchen. Im besten Fall holen Sie sich eine Freundin zur Hilfe.

Sie benötigen:

  • 1 altes Handtuch
  • Alufolie
  • Strähnchenbrett
  • Haarfarbe Ihrer Wahl

Anleitung

  1. Waschen Sie Ihr Haar und drücken Sie es in einem Handtuch trocken.
  2. Legen Sie sich das alte Handtuch um die Schultern.
  3. Teilen Sie Ihr Haar in verschiedene Sektionen: jeweils die vordere Partie mit Hilfe eins Mittelscheitels in zwei, dann die mittlere Haarpartie. Den Nacken- und Hinterkopfbereich teilen Sie während des Färbens von unten nach oben auf.
  4. Tragen Sie nun als erstes auf die vorderen Haarpartien die Farbe auf. Hier wirkt sie am längsten ein und wird so besonders hell - was in diesem Fall gewünscht ist.
  5. Beginnen Sie etwa ab Augen- oder Kinnhöhe feine Strähnen mit dem Strähnchenbrett zu färben, die nach unten breiter werden. Setzen Sie die Strähnen unterschiedlich hoch an. So wird der Look besonders natürlich.
  6. Arbeiten Sie sich so durch das ganze Haar und lassen Sie die Farbe laut Packungsanleitung einwirken.
  7. Spülen Sie die Farbe gründlich aus - nach einem Föhndurchgang können Sie sich über das Ergebnis freuen!