Anti-Aging für die Augen Alles über Lidstraffung

Haben Sie selbst nach erholsamem Nachtschlaf den Eindruck, dass Ihr Blick müde und abgeschlagen wirkt? Dann kommt für Sie vielleicht eine Lidstraffung infrage. Wir klären Sie über die Möglichkeiten einer modernen Lidplastik auf - und über deren Risiken.

Alles rund um die Lidstraffung Alles über Lidstraffung © lenanet/iStock

Unsere Haut verliert im Alter an Spannkraft und Elastizität. Auch der empfindliche Bereich um unsere Augen kann davon betroffen sein. Die Folge: Die Augen und der Blick wirken schnell müde und erschöpft. Häufige Augenentzündungen, genetische Disposition, Allergien, verlagertes Fett oder eine besonders dünne Haut verstärken den optischen Effekt eines "schlaffen Lides". Auch wenn Gesichtsmasken, Augencremes und spezielle Massagetechniken eine Linderung versprechen, wirklich helfen können sie dann doch nicht. Mit moderner Lidplastik lassen sich aber Schlupflider dauerhaft entfernen und die Haut rund um das Auge wird gestrafft. 

Was ist eine Lidstraffung eigentlich?

Eine Lidkorrektur oder auch Lidstraffung ist die Entfernung überschüssiger Haut im Bereich der Augenpartie. Die operative Straffung der erschlafften Haut am Lid wird auch Blepharoplastik genannt. Auch wenn der größte Teil der Lidstraffungen am Oberlid vorgenommen wird, kann es ebenfalls am Unterlid zu einer vermehrten Faltenbildung kommen. Eine Lidstraffung hält ca. 10 bis 15 Jahre, danach besteht die Möglichkeit, den Eingriff ein zweites Mal vorzunehmen. 

Risiken

Grundsätzlich gilt: Jeder operative Eingriff birgt Risiken. Daher sind auch bei einem vermeintlich kleinem Eingriff wie einer Lidstraffung Komplikationen nicht vollständig auszuschließen. Aber keine Sorge, die Risiken des ästhetischen Eingriffs sind gering: Es kann zu Schwellungen der Lider kommen, Entzündungen oder auch Blutungen kann es geben. In den seltensten Fällen bilden sich Narben. Normalerweise sind die kleinen Narben jedoch in der Regel nach sechs bis acht Monaten fast komplett verschwunden. Dazu kommen noch die generellen Risiken einer Operation; eine Unverträglichkeit des Narkosemittels ist möglich, aber nicht allzu wahrscheinlich. Wenn Sie sich für eine operative Lidstraffung entscheiden, wird sich Ihr behandelnder Arzt genau mit Ihnen besprechen und alle offenen Fragen klären. 

Beratung

Damit Sie genau über die Risiken, Nebenwirkungen und den geeigneten Zeitpunkt einer Lidstraffung informiert sind, lohnt sich eine intensive und ausführliche Beratung. Dort wird auch geklärt, ob sich bei einer Straffung des Oberlides eine Erhöhung der Augenbraue oder ein Lifting empfiehlt. 

Kosten der Lidstraffung

Die Kosten einer Lidstraffung bewegen sich ungefähr zwischen 1500 und 4000 Euro. Je nach Aufwand der Operation kann es in manchen Fällen auch teurer werden. Ein stationärer Aufenthalt in einer Klinik ist teurer als ein ambulanter Eingriff. Es wird in der Regel jedoch geraten, mindestens eine Nacht in der Klinik zu verbringen, um nach der Operation noch unter Beobachtung zu bleiben. Die Dauer der eigentlichen Operation beträgt ca. 15-20 Minuten.

Lassen Sie sich nicht von zu günstigen Angeboten locken. Jede Operation sollte von einem Expertem durchgeführt werden und Ihre Gesundheit sollte Ihnen jeden Cent wert sein. 

 
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