Ein paar Fältchen im Gesicht? Anti-Aging-Produkte

Das ist doch ganz normal. Wenn die Haut allerdings zu viel Stress macht, sollte man sie besänftigen – mit dem passenden Anti-Age-Produkt.

Frau cremt mit Augencreme Anti-Aging-Produkte © jalag-syndication.de

Seien wir doch ehrlich, die ungeschminkte Wahrheit ist gar nicht so dramatisch, wie oft behauptet wird.

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Ein paar Sorgenfältchen hier, kleine Lachfalten da – na und? „Lebenslinien“ eben, die zu uns gehören. Wir können sie nicht einfach wegcremen, aber einen vernünftigen Grund, warum wir der Haut alles durchgehen lassen sollten, gibt es auch nicht. Selbst kleine Beautysünden wie zu wenig Schlaf, zu viel Alkohol oder fettes Essen bestrafen unsere Zellen sofort. Je älter wir sind, desto härter. Wirksame Anti-Age-Produkte, die uns in solchen Fällen wieder zu einer frischen Ausstrahlung verhelfen, gibt es zwar genug. Das Problem ist oft nur, für sich selbst die passende Pflege zu finden.

 

Bio-Kosmetik, die wohltuende Kraft der Natur

Rund ein Drittel aller Frauen entscheidet sich hierzulande mittlerweile für diese sehr sanfte Pflege. Und tatsächlich haben die Tiegel und Tuben mit Bio- Siegel es in sich, auch wenn es einige Wochen dauert, bis sich die Wirkung der Produkte voll entfaltet. Nehmen wir zum Beispiel das marokkanische Arganöl, eines der teuersten Öle der Welt. Seine hohe Konzentration an essentiellen Fettsäuren (über 80 Prozent!) und natürlichen Antioxidantien schützt die Epidermis wie ein Teflonschild vor freien Radikalen (z. B. „Anti-Falten Intensiv Serum“ von Dr. Scheller, „A4 Enzym Peeling“ von Fushi by Eva). Die Haut wird spürbar glatter. Ebenso effektiv ist das Aminosäuren-, Mineralien- und Vitamin- Potpourri, das im Öl des schwarzen Sesamsamens steckt („Sesam me“ Bio- Lifting von Pharmos).

Aloe Vera

Eine Aloe Vera Pflanze

Ein Pflänzchen hingegen verhalf schon der ägyptischen Königin Nofretete vor Jahrtausenden zu legendärer Schönheit: die Aloe vera. Sie ist nicht nur ein meisterhafter Feuchtigkeitsspender, sondern enthält außerdem über 160 Wirkstoffe, unter anderem die Vitamine A, C, D, E und B12, vier lebenswichtige Fettsäuren und 21 Aminosäuren. Geballte Energie für unsere Zellen. Der Effekt: Der Teint wird softer, die Gesichtshaut blüht auf, wirkt prall und straff (z. B. „Aloe Firming Gel Mask“ von Santaverde).

 

Glatte Haut braucht viel Pflege

Auf natürliche Wirkstoff-Cocktails setzen dagegen Bio-Repair-Komplexe. Ceramide, Vitamine, Hyaluronsäure und Creatin beugen der Austrocknung und Hautalterung vor und verlangsamen gleichzeitig den Kollagenabbau (z. B. „Skin Renewal Fluid“ von Annemarie Börlind). Das Pflegekonzept von Dr. Hauschka basiert auf einer weiteren Idee: Die Haut soll in ihrer Eigenaktivität so gestärkt werden, dass sie von selber regenerative Prozesse in Gang setzt. Gold, Turmalin und Bernstein verleihen dem Teint in 28 Tagen – so lange dauert ein Zellerneuerungszyklus – neue Frische („Intensivkur 04“).
 

High-Tech-Alternativen eignet sich besonders zur Vorbeugung

Wer auf schnelle Erfolge hofft oder frühzeitig die Haut stärken möchte, sollte Hightech-Mixturen den Vorzug geben. Diese greifen gezielt in den Zellprozess ein und bügeln sichtbare Spuren des Lebens wieder glatt. So gibt es mittlerweile Präzisionsprodukte, die Falten auffüllen und versiegeln („Regenerist Daily 3 Zone Treatment Cream“ von Olaz), sowie Haut-Schutzschilde, die uns mit einem Antioxidantien-Cocktail vor freien Radikalen schützen („Skin Therapy Day Shield SPF 30“ von Lancaster, „Multivitamin Power Concentrate“ von Dermalogica). Um der mit zunehmendem Alter verzögerten Haut-Regenerationsfähigkeit vorzubeugen, entwickelten Wissenschaftler – inspiriert von der Genfor

schung – Wirkstoffkombinationen, die die Reparatur-Gene in der Haut unterstützen („Youth Code Anti-Falten-Pflege“ von L’Oréal). Frauen, die neben Fältchen auch mit unebener oder unreiner Haut zu kämpfen haben, können Spezialprodukte mit Salicyl- und Sojapeptid-Komplex benutzen. Sie regen die Kollagenneubildung an und verfeinern gleichzeitig das Hautbild (z. B. „Lift+ Porenverfeinerer“ von Diadermine).
 

Sanfte Medizin geht direkt unter die Haut

Für Frauen, die rasch und effektiv gegen die Zeichen der Zeit vorgehen wollen und dabei auch vor hochwirksamer Kosmetik nicht zurückschrecken, sind sogenannte Cosmeceuticals das Richtige. Sie sind „maßgeschneidert“ wie Medikamente und mit den höchsten, gerade noch erlaubten Wirkstoffmengen ausgestattet: „Die Rezepturen haben den Anspruch, gezielt in die Molekular- und Zellbiologie der Hautalterung einzugreifen, und bewegen sich damit in einer Grauzone zwischen Arznei und Hautpflege“, so Professor Volker Steinkraus vom Dermatologikum Hamburg. Cosmeceuticals wie etwa Produkte mit Retinol (Vitamin A) stammen in der Regel aus der Entwicklung dermatologischer Fachkliniken. Sie blockieren die Signalkette der kollagenabbauenden Enzyme und haben damit eine nachgewiesene hautglättende Wirkung. Oft enthalten derartige Pflegeprodukte die höchste noch zugelassene Wirkstoffdosis, nämlich 0,3 % (z. B. „Retinol 0,3“ von SkinCeuticals/Apotheke).

Fachleute entwickelten Wirkkosmetika, deren Formeln auf einer hautähnlichen Zellnährlösung basieren – sodass die Haut rund um die Uhr in Nährstoffen „badet“ („Cell Culture Age Care Face Redefiner“ von SBT Skin Biology Therapy, 50 ml ca. 120 Euro). Reine Hyaluronsäure hat sich als echter Jungbrunnen bewährt. Das Serum polstert sofort sichtbar Fältchen auf. Lange wurde eine solche Behandlung nur beim Dermatologen durchgeführt. Doch nun gibt es reine Hyaluronsäure auch für den Hausgebrauch (z. B. „Viscontour Serum“ von Sanofi Aventis, 20 Ampullen ca. 55 Euro/Apotheke). Sichtbare Erfolge erzielte auch der Nachbau des Wachstumshormons HGH. Zusammen mit hochwirksamen Antioxidantien und Oligo-Peptiden schützt Nano-Claire GY die Haut vor Schäden („h-Serum“ von 3LAB).