Schwangerschaft

10 Tipps, die Dehnungsstreifen an den Kragen gehen

Mit einer Schwangerschaft gehen meist auch die feinen Risse im Bindegewebe einher, die als helle Dehnungsstreifen auf der Haut ihre Spuren hinterlassen. Was Sie tun können, damit diese gar nicht erst entstehen – und was hilft, wenn sie trotzdem da sind, zeigen wir Ihnen hier. Auf ins streifenfreie Babyglück!

Tipps gegen Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft 10 Tipps, die Dehnungsstreifen an den Kragen gehen © LiudmylaSupynska/iStock

Es ist das natürlichste der Welt, dass eine Schwangerschaft nicht spurlos an Ihrem Körper vorbei geht. Immerhin haben Sie ein Kind erschaffen und in sich getragen. Und damit das Schönste erzeugt, was ein Mensch nur erzeugen kann. Dehnungsstreifen sind vollkommen normal – und haben die meisten Frauen, auch ohne jemals schwanger gewesen zu sein. Wachstumsschübe und ein allgemein schwaches Bindegewebe können zu den feinen Rissen führen, die uns letztendlich so stören. Sie möchten dennoch Ihren Dehnungsstreifen den Kampf ansagen? Das ist völlig verständlich. Das Allerbeste ist es, Dehnungsstreifen von Anfang an vorzubeugen, damit die Entstehung gemindert wird. Denn sind sie erst mal da, ist es nicht mehr ganz los leicht, sie loszuwerden. Dennoch gibt es einiges, was Sie tun können. Die besten Tipps gegen Dehunungsstreifen haben wir hier für Sie zusammengestellt.

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Tipp 1: Trinken, trinken, trinken! 

Ein elastisches, geschmeidiges Bindegewebe wird mit viel Wasser versorgt. Dann kann es sich auch problemlos mitdehnen, wenn der Bauch dicker und dicker wird. Also: mindestens 3 Liter Wasser am Tag sind Pflicht. Dabei darauf achten, dass die Flüssigkeit, die Sie zu sich nehmen, weder Zucker, noch Koffein enthält. Denn Koffein entzieht dem Körper wiederrum Wasser - und Zucker ist allgemein schlecht für den Körper und für das Kind. 

Tipp 2: Sport 

Leichter Ausdauersport wie Schwimmen, entspanntes Walken, Yoga oder Pilates ist auch in der Schwangerschaft möglich. So stärken Sie ihr Bindegewebe und bleiben in Form. Eine starke Gewichtszunahme wird gemindert – und so auch die Wahrscheinlichkeit, dass Dehnungsstreifen entstehen. Gerade nach der Geburt sollten Sie sich schnell wieder ins Fitnessstudio schwingen und Muskel aufbauen, damit sich das Erscheinungsbild von schon vorhandenen Dehnungsstreifen verbessert und die Haut gestrafft wird. 

Tipp 3: Cremen 

Cremen Sie schon während der Schwangerschaft zur Vorbeugung, oder auch danach, um das Erscheinungsbild der Streifen zu verbessern. Es gibt viele verschieden Pflegeprodukte, die die Haut geschmeidig machen (zum Beispiel "Bi Oil", 60 ml, ca. 12 €). Dabei ist es wichtig, die Stellen mit massierenden Bewegungen (Zupfmassage) zu bearbeiten – und sich damit in Ruhe und lächelnd mit den Problemstellen auseinanderzusetzen. Denn es ist psychologisch bewiesen, dass es eine mentale Besserung bringt, sich während eines Verwöhnprogramms mit den Streifen zu beschäftigen. Das fördert die Akzeptanz und Selbstliebe. 

Tipp 4: Gesunde Ernährung

Durch eine ausgewogene, vitaminreiche und gesunde Ernährung reduzieren Sie ebenfalls die Gefahr einer extremen Gewichtszunahme und somit die Entstehung von Dehnungsstreifen. Allerdings gibt es so einige Lebensmittel, die sich sehr positiv auf Körper, Geist und Seele auswirken. Grüner Tee hilft bei der Regeneration der Haut, Avocado, Oliven- und Sesamöl sind ebenfalls wertvolle Elixiere, da sie viel Vitamin E und gesunde, natürliche Fette enthalten, die das Hautbild verbessern. Für eine Extra-Portion Vitalstoffe empfiehlt sich auch der Genuss dieses leckeren Drinks.

Ultimativer Anti-Streifen-Saft

Zutaten: Ein Glas Aloe-Saft, ein halbes Glas frischer Karottensaft, ein wenig Spirulina (optional), 3 Mandeln. Zubereitung: Alles mixen und langsam trinken.

Tipp 5: Wechseldusche

Lassen Sie nach jeder Dusche abwechselnd warmes und kaltes Wasser über Ihren Körper (die betroffenen Areale) laufen. Dabei ist es wichtig, mit einem kalten Wasserguss die Dusche zu beenden. Der Temperaturwechsel bringt die Blutzirkulation in Gang. Durch das Erweitern und Schließen der Gefäße sorgt eine Wechseldusche für einen tollen Trainingseffekt. Die Bildung neuer Zellen im Bindegewebe wird unterstützt und somit Dehnungsstreifen vorgebeut. Hilft übrigens auch bei Besenreisern oder Cellulite. 

Tipp 6: Micro-Needling 

Wenn keine Methode geholfen hat, muss der Arzt oder die Kosmetikerin ran. Eine neue, beliebte und wirksame Anwendung ist das sogenannte Micro-Needling. Dabei werden mit einem Roller oder Pen viele feine Nadeln (0,2-3,0 mm Länge) in die Haut gestochen und Micro-Verletzungen erzeugt, die der Körper durch den Aufbau von Collagen heilt. Außerdem ist die Haut nach der Behandlug viel aufnahmefähiger für Cremes mit Hyaluronsäure – die so ihre Wirksamkeit verbessern. Bei der Prodzedur entstehen keine neuen Narben, es sei denn, Sie wenden die Gerätschaften falsch zu Hause an. Deswegen sollte die Anwendung bestenfalls von einem Experten durchgeführt werden (Behandlung ab 200 €). Mittlerweile gibt es aber auch schon ungefährliche Roller (bis zu 1,0 mm Nadellänge) für die Heimanwendung. Eine gründliche Desinfizierung der Haut – und Sterilisierung der Geräte ist dabei Voraussetzung. Es kann bis zu 8 Wochen dauern, bevor der Körper den Collagenaufbau abgeschlossen hat und sich ein sichtbares Ergebnis einstellt. Die Anwendung sollte regelmäßig wiederholt werden. Alle Nadeln ab 1,0 mm Länge dürfen nur unter ärztlicher Beaufsichtung angewendet werden. Hilft übrigens auch bei Narben. 

 

 

 
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