Beikost

Getreidebrei für Babys selbst anrühren

Der Getreidebrei ist oft die erste Abendmahlzeit für Ihr Baby. Er soll gut sättigen und Ihren kleinen Schatz mit wertvollen Mineralstoffen versorgen. Was Sie bei der Zubereitung beachten sollten, verraten wir Ihnen hier.

NIedliches blondes Baby wird mit Brei gefüttert Getreidebrei für Babys selbst anrühren © KidStock/Blend Images/Corbis

Nachdem Sie für Ihr Baby erfolgreich den Mittagsbrei eingeführt haben, möchten Sie nun vielleicht mit dem Abendbrei beginnen. Der Getreidebrei ist dafür eine gute Wahl, denn er schmeckt aufgrund der natürlichen Süße des verwendeten Getreides leicht süßlich – auch ohne Zuckerzusatz. Es gibt verschiedene Arten, den Getreidebrei anzurühren. Hier erfahren Sie, worauf Sie achten sollten. 

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Es gibt eine große Auswahl an Getreidebreiprodukten in Supermärkten und Drogerien. Sie können fertig angerührte Gläschen verwenden oder auch Getreideflocken, die Sie mit Milch, Milchnahrung oder auch Muttermilch anrühren können. Achten Sie in jedem Fall aber darauf, dass das Produkt keinen Zuckerzusatz enthält. Der ist im Brei für Ihr Baby oder Kleinkinder unnötig und kann das Risiko für Karies bei Ihrem Nachwuchs erhöhen.  

Welche Getreidesorte Sie verwenden, hängt zum einen vom Geschmack Ihres Babys ab. Nicht jedes Baby mag jedes Getreide! Viele starten mit Haferflocken, da diese besonders viel Eisen enthalten und in der Regel gut vertragen werden. Liegt bei Ihnen oder dem Vater Ihres Kindes eine Glutenunverträglichkeit vor, sollten Sie mit dem Kinderarzt besprechen, ob Ihr Baby Getreidesorten mit Gluten bekommen darf oder nicht.    

Getreidebei mit Vollmilch

Es gibt unterschiedliche Empfehlungen, ab wann man einem Baby den Getreidebrei mit Vollmilch anrühren sollte. Am besten sprechen Sie sich hier mit Ihrem Kinderarzt oder Ihrer Hebamme ab. Ab dem zehnten Lebensmonat gilt Vollmilch im Getreidebrei als unbedenklich, manche Eltern starten noch früher mit der Vollmilch im Getreide, andere erst nach dem ersten Geburtstag. Kochen Sie hierfür die auf der Packung angegebene Menge Vollmilch kurz auf dem Herd auf und lassen Sie sie auf etwa 40 Grad abkühlen. Rühren Sie nun laut Packungsanleitung Getreideflocken ein, lassen Sie den Brei kurz aufquellen und anschließend sehr gut abkühlen. 

Getreidebrei mit Milchnahrung

Bereiten Sie die angegebene Menge Milchnahrung zu, indem Sie Wasser kochen, es auf 40 Grad abkühlen lassen und das Milchpulver einrühren. Ist das Wasser beim Einrühren noch zu heiß, können wertvolle Vitamine in der Milchnahrung zerstört werden. Rühren Sie nun nach Packungsanleitung die Getreideflocken ein und lassen Sie den Brei kurz andicken und abkühlen.  

Getreidebrei mit Muttermilch

Gerade zu Beginn der Einführung von Getreidebrei bei Ihrem Kind macht Muttermilch die Flocken für Ihr Baby besonders bekömmlich, da es an diese ja schon gewöhnt ist. Außerdem schmeckt der Getreidebrei vielen Babys mit Muttermilch besonders gut! Pumpen Sie dafür die empfohlene Menge Muttermilch ab und rühren Sie diese direkt mit den Getreideflocken an. Wundern Sie sich nicht über die Konsistenz: Die Enzyme in der Muttermilch können dazu führen, dass der Getreidebrei ganz schnell wieder flüssig wird. Das Getreide wird durch die Muttermilch quasi schon vorverdaut. Gerade zu Beginn der Einführung von Beikost mögen viele Kinder aber den eher flüssigen Brei sehr gern. Sie können die Zubereitung des Breis variieren und so herausfinden, was Ihrem Baby am Besten schmeckt. 

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