Beikost

Gemüsebrei für Babys selber machen

Die Beikosteinführung startet normalerweise mit dem Mittagsbrei und legt den Grundstein in Sachen gesunder Kinderernährung. Dieser besteht zu Beginn aus leicht bekömmlichem Gemüse und ist schneller zubereitet als Sie ein Gemüsegläschen kaufen und aufwärmen können.

Gemüsebrei Baby Gemüsebrei für Babys selber machen © Ina Peters/Westend61/Corbis

Gemüse ist gesund. Und auch Ihr Baby profitiert bei der Beikosteinführung von den wertvollen Inhaltsstoffen des Gemüsebreis. Genau wie Nachmittags- und Abendbrei gibt es den Gemüsebrei fertig im Gläschen zu kaufen. Sie können den Brei aber auch unkompliziert selbst herstellen. Wir verraten Ihnen, was Sie dabei beachten sollten.     

Wissenswertes zum Gemüsebrei

Baby-Special
Babybrei auf Vorrat kochen

Die besten Breirezepte, Fingerfood und Bastelanleitungen finden Sie hier>>

Für den Gemüsebrei können Sie besonders zu Beginn der Beikosteinführung gut bekömmliches Gemüse verwenden, das mild im Geschmack ist. Dafür eignen sich Gemüsesorten wie Möhren, Pastinake oder auch Kürbis. Greifen Sie am besten auf Bio-Qualität zurück, da hier sichergestellt ist, dass Ihr Baby mit dem Brei keine Schadstoffe zu sich nimmt. Gemüsebrei sollte immer frisch zubereitet werden und maximal 24 h im Kühlschrank aufbewahrt werden. Größere Mengen können Sie aber auch in kleineren Portionen einfrieren und bei Bedarf auftauen und erhitzen.    

Wenn Sie mit der Beikost und dem Gemüsebrei beginnen, reicht es, wenn Sie ein paar wenige Löffel Gemüsebrei zubereiten. Anfangs verputzen die kleinen Schleckermäuler oft nur wenig Brei, da sie sich mit der neuen Konsistenz und dem Geschmack erst vertraut machen müssen. Auch der Darm muss sich an das neue Lebensmittel erst gewöhnen.  

Zubereitung Gemüsebrei

Waschen und schälen Sie das Gemüse gründlich. Schneiden Sie es in kleinere Stücke. Mit einem Dampfgareinsatz gart das Gemüse schonend und schnell, Sie können es aber auch in ein wenig Wasser direkt weich kochen. Dämpfen oder kochen Sie das Gemüse, bis es schön weich ist, sodass Sie es mit einem Pürierstab oder im Mixer zu einem sämig-feinen Brei verarbeitet werden kann. Ist das Gemüse weich, pürieren Sie es mit ein wenig Wasser aus dem gleichen Topf. Im Kochwasser sind viele Vitamine gelöst. Geben Sie einen Teelöffel (bei kleiner Breimenge nur einen kleinen Schuss) Raps- oder Sonnenblumenöl dazu. So können die Vitamine besser vom Körper aufgenommen werden. Möhrenbrei ist aus gutem Grund ein beliebter Brei für den Beikoststart: Er schmeckt leicht süßlich und ist bei vielen Babys deshalb beliebt. Allerdings kann er leicht stopfend wirken. Weichen Sie dann auf andere Gemüsesorten aus.   

Wenn Ihr Nachwuchs den Gemüsebrei akzeptiert und ein paar Löffel davon verspeist, können Sie auch Kartoffeln unter den Brei mischen. Hierfür empfiehlt sich das Mischverhältnis 1:2, das heißt Sie geben doppelt so viel Gemüse in den Brei wie Kartoffeln. Garen Sie die Kartoffel ebenfalls schön weich. Entweder direkt mit dem Gemüse in einem Topf oder separat. Beides können Sie dann gemeinsam pürieren oder stampfen.

Manche Babys tun sich mit Gemüse ein wenig schwer. Zu Beginn können ein paar Löffel Birnen- oder Apfelmus im Brei helfen, Ihren Nachwuchs auf den Geschmack zu bringen.

 
Schlagworte: