Beikost

Babybrei auf Vorrat kochen

Jeden Tag auf’s neue frischen Babybrei kochen? Kann man machen, muss man aber nicht. Denn mit ein paar einfachen Tricks können Sie eine größere Menge Babybrei herstellen, sodass Sie immer einen Vorrat an selbstgekochtem Brei für Ihr Baby haben.

Babybrei auf Vorrat kochen Babybrei auf Vorrat kochen © 68/Elyse Lewin/Ocean/Corbis

Das Baby ist müde, es will nur auf Mamas Arm bleiben oder der Hunger macht ihm sehr, sehr schlechte Laune. Dann muss es in Sachen Mittagsbrei schnell und unkompliziert gehen. Ein Gläschen ist fix zubereitet, Sie können aber auch auf Ihren Vorrat an selbstgekochtem Brei zurückgreifen.       

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Diese Utensilien brauchen Sie

  • Gläschen (entweder ausgespülte Brei-Gläschen oder auch kleine Marmeladengläser oder Ähnliches) 
  • Löffel
  • Waage
  • Klebeetikett
  • Brei-Zutaten (in der Regel Gemüse und Kartoffeln) 

Breivorrat anlegen - so geht’s  

Nehmen Sie sich ein paar Stunden Zeit. Vielleicht, wenn Ihr Baby abends schon schläft oder der Papa Babydienst hat. Für Ihren Breivorrat können Sie die übliche Breimenge einfach verzehnfachen. Wie in diesem Rezept (Link hier) für den Gemüse-Kartoffel-Brei nehmen Sie Gemüse und Kartoffeln im Verhältnis 1:2. Das heißt, Sie verwenden immer doppelt so viel Gemüse wie Kartoffeln.        

Für einen einfachen Gemüse-Kartoffel-Brei nehmen Sie für die 10-fache Menge also zum Beispiel 100 Gramm Gemüse x 10 = 1 Kilogramm Gemüse und 50 Gramm Kartoffeln x 10 = 500 Gramm Kartoffeln. Wenn Ihr Baby mittags bereits mehr als 150 Gramm Brei isst, können Sie die Menge entsprechend anpassen.   

Waschen, schälen und schneiden Sie das Gemüse und die Kartoffeln und garen alles mit wenig Kochwasser in einem Topf oder in einem Dampfgareinsatz. Wenn alles weich ist, geben Sie das Gemüse in ein Gefäß und geben etwas Kochwasser hinzu. Nun gründlich pürieren. Sollte die Masse zu dick sein, einfach noch mehr Kochwasser dazugeben. Je mehr Wasser Sie allerdings hinzugeben, desto mehr Brei erhalten Sie. Dann haben Sie gleich noch mehr Brei auf Vorrat gekocht. Zu dünn sollte der Brei allerdings nicht ausfallen.  

Wiegen Sie nun für jedes Gläschen die Menge Brei ab, die Sie abfüllen wollen. Dafür stellen Sie das leere Gläschen auf die Waage und stellen sie erst dann an, damit das Gläschen nicht mitgewogen wird. Füllen Sie nun die gewünschte Menge Brei ein. 

Wenn alle Gläschen abgekühlt sind (schnell geht das in einem kalten Wasserbad im Waschbecken), drehen Sie die Deckel fest zu. Beschriften Sie nun die Deckel mit einem Klebeetikett und notieren Sie hier die Breisorte und das Datum. So können Sie nach mehreren Produktionsgängen immer die ältesten Breisorten als erstes verbrauchen. Anschließend ins Tiefkühlfach stellen.          

Brei auftauen - so gelingt es ruckzuck 

Nehmen Sie den Brei aus dem Tiefkühlfach am besten schon morgens raus. Sollte sommerliche Hitze herrschen, ist es besser den Brei im Kühlschrank aufzutauen. Den Rest übernimmt dann das Wasserbad. Achten Sie darauf, dass der Brei noch einmal richtig heiß wird, damit alle Keime abgetötet sind. Anschließend muss der Brei natürlich wieder gut abkühlen, damit Ihr Baby sich nicht verbrennt. Frisch hinzufügen können Sie noch Fleisch und Obstmus.    

 
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