Wimperntusche im Test

Wimperntusche im Test

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Extra-Farbreserven, vibrierende Bürsten oder kleine Nylonfasern sollen Schwung in die Wimpern bringen. Hier erfahren Sie, ob es tatsächlich klappt und welches Produkt zu Ihnen passt. Wir haben nichts vertuscht

Woraus besteht Tusche?

Zu rund 60 Prozent aus Wasser, denn Feuchtigkeit formt. Dazu kommen 5 Prozent Filmbildner, um die Form zu fixieren, 15 Prozent Wachse für Glanz und 10 Prozent Pigmente. Die restlichen 10 Prozent bilden Konservierungsstoffe und Alkohol. Damit die Tusche sich gut verteilt und nicht zu schnell trocknet oder klumpt, muss die Mischung stimmen – und das Zusammenspiel mit der Bürste und dem Abstreifer am Fläschchen.

Welche Bürste passt zu mir?

Die Auswahl ist riesig, da kommt diese Faustregel gerade recht: Je kürzer die Wimpern, desto kürzer sollten die Borsten sein. Wichtig ist auch der gewünschte Effekt: Mit Kamm- und Gummibürsten lassen sich Wimpern besser trennen und definieren. Spiral- oder Faserbürsten verteilen mehr Tusche auf den Wimpern und sorgen so für Fülle. 

Was bringt Volumen?

Für dichtere Wimpern gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten. Die erste: mehrmals tuschen, am besten mit einer Volumen-Mascara. Die ist so gemixt, dass sie langsam genug trocknet, um bis an die Spitzen zu gelangen, aber auch schon am Ansatz ausreichend Farbe abgibt. Einige haben dafür sogar Extra-Reserven an den Borsten (z. B. „Masterpiece Max Mascara“ von Max Factor, ca. 13 Euro). Die zweite: Unter der Tusche eine „Grundierung“ auftragen. Die ist in der Regel weiß und umhüllt die einzelnen Härchen, damit sie schon vor dem Farbauftrag mehr Volumen und Länge bekommen.


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© Martina Juhnke
Quelle: Für Sie, Ausgabe 08/2010