Hochzeits-Special
Wie angelt man sich einen Prinzen?
Jung, blaublütig, reich sucht: Braut, bürgerlich kein Hindernis. Hätten Sie Interesse, bei Königs einzuheiraten? Hier steht, was Sie dafür wissen müssen.
Erinnern Sie sich noch an „Drei Nüsse für Aschenbrödel“? Wie sich der Prinz am Ende das Aschenbrödel schnappt und auf seinem Schimmel durch den Schnee davongaloppiert, während das prunkvolle Hochzeitskleid hinterdrein flattert? Wie gegen alle Widerstände doch alles gut wird und die Menschen jubeln? Herrlich, nicht wahr? Und sagen Sie jetzt bloß nicht: Ach, so was gibt’s doch gar nicht im wahren Leben. Das stimmt nämlich nicht. Sich einen Prinzen zu angeln ist heute sogar leichter als je zuvor!
Mary von Dänemark, Mette-Marit von Norwegen, Letizia von Spanien und Kate Middleton haben eines gemeinsam: Sie stammen aus zutiefst bürgerlichen Verhältnissen. Zwei der Damen (Mette-Marit, Letizia) haben sogar ein bewegtes Vorleben. Die eine war alleinerziehend und hat in ihrer Jugend Drogen konsumiert, die andere war bereits einmal verheiratet. Sie sehen also, die Chancen stehen gut! Offenbar bestimmt nämlich heute allein die Liebe, wer Prinzessin werden darf.
Natürlich müssen Sie als zukünftige Königin eine gewisse Vorbildung mitbringen. Von Vorteil ist beispielsweise der Besuch einer angesehenen Hochschule. So wie es Kate Middleton gemacht hat – und nun wird die Tochter eines Partyartikel-Verkäufers Großbritanniens zukünftige Königin. Eton College wäre prinzipiell ein guter Start. Ein Abschluss an einer Uni wie Yale oder Harvard steigert die Chance auf einen königlichen Fang; geeignete Fächer: Politik, Internationale Beziehungen, Kunstgeschichte. Ist aber kein Muss. In Norwegen hat Mette-Marit, ganz ohne abgeschlossenes Studium, ihren Haakon auf einem Musikfestival kennengelernt, Marketing-Fachfrau Mary ihren Frederik in einem australischen Pub namens „Slip Inn“. Wichtiger dürfte also sein, seine Hobbys wie auch seine Pflichten zu kennen. Und dann ist nichts mehr unmöglich.
Bekanntermaßen ist Victoria von Schweden glücklich mit ihrem Fitnesstrainer geworden, während ihr jüngerer Bruder Carl Philip, 31, ein Bikini-Model liebt. Na gut, hier wird’s heikel. Allgemein kann man nämlich sagen, dass es Bikini-Models in royalen Kreisen relativ schwer haben. Falls Sie also einen Stapel halbnackter Fotos von sich im Schreibtisch haben oder, schlimmer noch, im Internet, schwinden Ihre Chancen dramatisch.
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Susanne Froemel

