Seite 6 aus dem Artikel: Fünf Abnehm-Methoden im Test
Volumetrics
Volumetrics: Die Menge macht's
WIE FUNKTIONIERT ES?
Volumetrics geht davon aus, dass wir eine bestimmte Nahrungsmittel- Menge brauchen, um uns satt und zufrieden zu fühlen. Ist der Magen gut gefüllt, signalisiert ein Dehnungsreiz-Nerv dem Gehirn ein Sättigungsgefühl. Die Kalorienmenge ist nebensächlich. Wer abnehmen will, soll daher überwiegend Lebensmittel essen, die pro Gramm sehr wenig Kalorien haben – also eine niedrige Energiedichte. Gemüse, Obst und Salate gehören dazu, aber auch ballaststoffreiche Vollkornprodukte. Eine zentrale Rolle spielt Wasser, um durch Verdünnung die Kaloriendichte von Lebensmitteln zu senken. Zum Weiterlesen: „Satt und schlank mit der Volumetrics-Diät“ von Martin Kunz (GU).
WIE SCHNELL KANN MAN ABNEHMEN?
Wenn man sehr auf den Fettgehalt achtet, gut ein Kilo pro Woche.
WIE GESUND IST ES?
Viel Obst und Gemüse, wenig Fett – eine gesunde Ernährungsweise.
PLUSPUNKT?
Dass es keine Mengenbegrenzung gibt – man fühlt sich immer satt.
MINUSPUNKT?
Viel Wasser, Gemüse, Faserstoffe – diese Kombi kann empfindlichen Mägen zu schaffen machen.
FÜR WEN IST ES GEEIGNET?
Für Menschen, die sehr gerne Salate und Gemüse essen. Und für alle, denen es leicht fällt, auf Fleisch und Fett zu verzichten.
FAZIT:
„Volumetrics ist wissenschaftlich etabliert, die ,Erfinderin‘ des Programms, Barbara Rolls, hat viel Forschungsarbeit zum Thema geleistet, bevor sie das Buch geschrieben hat. Das Energiedichte-Prinzip ist sinnvoll, da Lebensmittel mit niedriger Energiedichte satt machen, ohne dass übermäßig viele Kalorien aufgenommen werden. Wer viel Gemüse und Obst isst und auf den Fettgehalt der Lebensmittel besonders achtet, der macht quasi ohne es zu wissen Volumetrics, denn Fett- und Wassergehalt sind für das Prinzip der Energiedichte entscheidend.“
Quelle: Für Sie, Ausgabe 17/2009






















