Kino-Tipp
Vergebung von Daniel Alfredson
Verdammt stark: Die Schwedin Noomi Rapace spielt in der Trilogie von Stieg Larssons millionenfach verkauften Romanen eine Frau, die sich nicht unterkriegen lässt.
Sie weiß, was sie will. Und sie geht dabei bis an ihre Grenzen: Noomi Rapace trainierte monatelang Boxen, machte einen Motorradführerschein, schnitt ihre langen Locken ab und ließ sich an Mund, Brauen, Lippen und Ohren piercen - und das alles nur, weil die 30-Jährige unbedingt Lisbeth Salander spielen wollte. In der "Millennium"-Trilogie, der Verfilmung von Stieg Larssons Roman-Bestsellern, ist Lisbeth eine beängstigend furchtlose Ermittlerin, die selber in Verbrechen verwickelt zu sein scheint. Dass Noomi Rapace sich für diese schwierige Rolle entschied, war richtig: Es machte die Schwedin international bekannt. In "Vergebung", dem dritten Teil, steckt Lisbeth wie immer tief im Schlamassel: Die Polizei hält sie für eine Mörderin, der Geheimdienst will sie zum Schweigen bringen. Nur der Reporter Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist) steht ihr zur Seite. Doch um sie zu retten, muss er erst ihre Vergangenheit enthüllen... FAZIT: Furioses Finale der Thriller-Trilogie.
Daniel Alfredson: Vergebung, ab 3. Juni im Kino
Tipp: Der zweite Teil ("Verdammnis") erscheint parallel auf DVD, der erste ("Verblendung") ist bereits im Handel.
Quelle: Für Sie, Ausgabe 12/2010


