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Rundreisen: Pausen einlegen

RUNDREISEN: PAUSEN EINLEGEN

Wer von Ort zu Ort reist, ernährt sich ähnlich wie Stadtbesucher meist in Gasthäusern oder Imbissbuden. Autofahrer haben einen Vorteil: Sie können in einer Kühltasche Snacks mitnehmen wie etwa Joghurt, Sandwiches mit magerem Aufschnitt, Gemüsesäfte oder Obst. Lange Strecken können ermüdend sein, sodass man aus purer Langeweile isst. Deswegen die Kühlbox nicht in Griffweite stellen, besser feste Pausen einplanen und auch einen Frisbee einpacken, damit Sie auf dem Rastplatz in Bewegung kommen. Weil eine Klimaanlage im Wagen die Schleimhäute austrocknet und durstig macht, unbedingt Wasser und Saftschorlen einpacken – Durst wird oft mit Hunger verwechselt. Und planen Sie Umwege ein: Essen Sie nicht direkt an der Autobahn, sondern fahren Sie ab und suchen Sie ein Restaurant abseits. Das ist günstiger und bietet auch kulinarisch mehr.

FERIENHAUS: REZEPTE BEACHTEN

Eine Unterkunft mit eigener Küche ist wahrscheinlich der einfachste Weg, um im Urlaub auf seine Linie zu achten. Sie selbst wissen schließlich am besten, für welche Ernährungssünden Sie besonders anfällig sind, und Sie allein bestimmen, was in den Kühlschrank kommt. Auf regionale Spezialitäten müssen Sie dennoch nicht verzichten. Das Erkunden von Wochenmärkten in anderen Ländern kann richtig spannend sein, und wenn Sie vor der Abreise schon ein paar Rezepte studiert haben, können Sie auch mit Ihnen weniger bekannten Zutaten und neuen Gewürzen kochen. Der einzige Nachteil: Die Hausarbeit vor und nach dem Essen ist die gleiche wie daheim – und eigentlich haben Sie doch Ferien. Deswegen sollten Sie ruhig den einen oder anderen Restaurantbesuch einplanen und dann auch richtig genießen!

CAMPING: CLEVER KOCHEN

Urlaub im Zelt oder Wohnwagen ist das Gegenteil vom All-inclusive-Luxus. Camper werden nicht bedient, sie sind Selbstversorger. Kochen und Essen unter freiem Himmel kann wunderbar sein. Doch wer hinterher das Geschirr zum Spülen ins Waschhaus schleppen muss, macht schon mal lieber eine Dose Ravioli auf, als aufwendig zu kochen, oder holt sich Pommes am Imbiss. Tatsächlich ist es beim Campen gar nicht schwer, sich bewusst zu ernähren. Auch im kleinen Zelt lassen sich Müsli, H-Milch und frische Früchte fürs Frühstück aufbewahren. Vitaminreiche, fettreduzierte Fertiggerichte gibt es in jedem Supermarkt, auch Nudeln und Tomatensoße können auf dem Campingkocher zubereitet werden. Statt fetter Würstchen kommen Fisch, mageres Fleisch, Kartoffeln in Alufolie und Gemüse auf den Grill. Selbst Süßes ist da drin: einfach eine Banane mit Schokostückchen und Marshmallows spicken, in Alu wickeln und grillen.

 


Schlagwörter: abnehmen
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Quelle: Für Sie, Ausgabe 13/2009

Autor: Susanne Kohl