Kleine Heilpflanzenkunde
Pestwurz

Entzündungshemmenden, krampflösenden und schmerzstillenden - die Pestwurz (Petasites Hybridus)
Pestwurz

Pestwurz

Der Name leitet sich ab vom lateinischen "petasus" = "breitkrempiger Hut". Schafhirten trugen die Blätter oft als Kopfbedeckung, weil sie über 30 Zentimeter Durchmesser haben. Bis heute wird die Pestwurz aber vor allem als Heilpflanze geschätzt, für ihre entzündungshemmenden, krampflösenden und schmerzstillenden Eigenschaften. Besonders erfolgreich setzt man die Extrakte zur Migränevorbeugung ein. Auch die Homöopatie verwendet die Pestwurz, bei Kopfschmerzen, Koliken und Menstruationskrämpfen. Wichtig: Die Pflanze enthält giftige Stoffe. Deshalb sollten Sie nur auf Fertigpräparate oder homöopatische Aufbereitungen aus der Apotheke zurückgreifen (z. B. "Petasites D6"-Globuli, DHU, 3- bis 6-mal täglich 5 Kügelchen im Mund zergehen lassen).


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Quelle: Für Sie, Ausgabe 12/2010