Seite 3 aus dem Artikel: Outdoor-Sport - Fit durch den Sommer
Badminton, Radfahren und Rudern

SCHLAGABTAUSCH: BADMINTON

Ein lockeres Federballspiel im Park ist schon mal ein guter Anfang. Das trainiert vor allem Ballgefühl, Orientierung und Reaktion. Die Regeln sind einfach: Beim Badminton ist der Federball möglichst so im gegnerischen Feld zu platzieren, dass Ihr Gegenüber ihn nicht zurückspielen kann. Auch die Ausrüstung ist überschaubar: Wichtig sind rutschfeste Schuhe, Schläger und Federbälle gibt es in allen Preisklassen. Notwendig ist vor dem Training ein gutes Warm-up, um Muskelzerrungen vorzubeugen. Badminton wird meist in der Halle gespielt, die noch schnellere Outdoor-Variante ist Speedminton, das auch bei Wind und dank leuchtender Bälle sogar im Dunkeln gespielt werden kann. Mehr Infos dazu gibt es unter www.speedminton.de. FAZIT: Schnelligkeit ist gefragt, Gelenkigkeit, Schlagkraft und Gleichgewicht werden gefördert. Anfänger haben schnell Erfolgserlebnisse. AKTIV-POINTS: 3 *

LANDPARTIE: RADFAHREN

Radfahren ist geradezu perfekt, um auf Touren zu kommen. Es kurbelt Kreislauf und Kondition an, stärkt Herz und Abwehrkräfte, strafft Beine, Po und die tief liegenden Rückenmuskeln. Weiteres Plus: Man sieht auf einer Radtour viel mehr als zum Beispiel beim Wandern. 30 bis 40 Kilometer schaffen selbst wenig Trainierte. Und auf dem Gepäckträger ist Platz für einen kleinen Picknickkorb zur Belohnung. Übrigens: Schon zehn Minuten auf dem Rad haben einen positiven Effekt – selbst die Tour zum Bäcker lohnt also. Schöne Radwege für den Wochenendausflug finden Sie im Internet unter www.deutschland-tourismus.de. FAZIT: Radfahren ist für Menschen mit ein paar Pfunden zu viel auf den Hüften oder Gelenkproblemen der ideale Fettkiller. AKTIV-POINTS: 3 *

SPRITZTOUR: RUDERN

Wie wär es am Wochenende mal mit einer kleinen Bootspartie? Durch die gleichmäßige Bewegung werden Kalorienverbrauch und Fettverbrennung angekurbelt und insbesondere die Oberkörpermuskeln gekräftigt. Und weil das Ganze im Sitzen passiert, belastet es nicht die Gelenke. Wichtig ist, dass Sie sich fließend bewegen. Sie sollten eine feste Sitzposition haben und sich nicht zu weit zurücklehnen. Grundsätzlich gilt: Je schmaler das Boot, desto kippeliger wird es. Auf ruhigen Gewässern aber ist Paddeln kinderleicht. Wichtig: Kopfbedeckung und Sonnencreme, da die Strahlung auf dem Wasser besonders intensiv ist. Spannende Indoor-Variante: Team-Rowing auf Rudergeräten im Fitness-Studio. Je nach Wunsch können in den Kursen konkret Muskeln aufgebaut oder vor allem Herz und Kreislauf trainiert werden. FAZIT: Rudern bringt Herz und Kreislauf effektiv auf Touren, stärkt die Kondition. Ist aber auf dem Wasser mit etwas Aufwand verbunden. AKTIV-POINTS: 3 *

 


Schlagwörter: abnehmen, körper
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Quelle: Für Sie, Ausgabe 13/2009

Autor: Tanja Reuschling