FÜR SIE stellt neue Methoden vor
Neue Wege zum Wunschkind

Wir stellen Strategien vor, wie Yoga oder Fruchtbarkeits-Massagen, die Frauen empfänglicher machen, und klären über Mythen auf.
Schwangere

Alles stimmt, sagt das Gefühl. Job, Partnerschaft, Zuhause – die Zeit ist reif für ein Baby. Nur der Körper sagt: nichts. Obwohl die Pille längst abgesetzt ist und es im Bett rundgeht. Der Bauch bleibt flach, die Sehnsucht wächst. Wenn eine Frau nicht verhütet, dauert es im Durchschnitt vier Monate, bis sie schwanger ist. Bei 70 Prozent der Paare mit Kinderwunsch klappt es im ersten Jahr. Dauert es länger, kann es medizinische Ursachen haben: Insbesondere eine Infektion mit Chlamydien sollte vom Frauenarzt ausgeschlossen werden; sie wird oft nicht bemerkt und kann die Eileiter verschließen.

Ein entscheidender Faktor ist auch das Alter: Frauen über 35 Jahren wird empfohlen, sich nach spätestens einem Jahr ver geblichen Hoffens an einen Kinderwunsch-Spezialisten zu wenden, denn die Chance auf ein Baby verringert sich nun rasant. Fruchtbarkeit hat ein Verfallsdatum. Die Eizellen altern, den Spermien fällt es schwerer, die Schutzhülle zu durchdringen. Auch die Zahl der „tauben“ Zyklen ohne Eisprung steigt, und befruchtete Eizellen können sich schlechter in der Gebärmutter einnisten, oder sie gehen früh wieder ab.

Unerfüllter Kinderwunsch kann viele Gründe haben. Mindestens ebenso viele Wege gibt es, die Fruchtbarkeit zu steigern – und zwar nicht nur mit Spritze oder Tabletten. „Frauen können selbst einiges dafür tun“, sagt Wolf Kirschner von „planBaby“ (www.planbaby.de). Das Programm, von Ärzten, Psychologen und Sozialmedizinern konzipiert, soll Paaren den Weg zur Schwangerschaft mit natürlichen Mitteln erleichtern. Es setzt – wie alle seriösen Angebote zur Steigerung der Fruchtbarkeit – auf die Formel: Was dem Körper einer Frau guttut, steigert auch ihre Fruchtbarkeit.


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Quelle: Für Sie, Ausgabe 04/2011

Autor: Inka Schmeling