Seite 4 aus dem Artikel: Geschäftsidee: Mini-GmbH
Für wen lohnt sich eine Mini-GmbH?
Kapital? Ab einem Euro geht's los
Für wen lohnt sich eine Mini-GmbH?
Für manche Gründerin kann die Mini-GmbH eine gute Chance sein. Hier einige Fakten zur ersten Orientierung
Was habe ich von der Gründung einer Mini-GmbH?
Hauptvorteil: Durch die Haftungsbeschränkung ist man besser abgesichert, wenn etwas schiefläuft, die Firma pleitegeht oder ein teurer Rechtsstreit mit einem Kunden aufkommt. Besonders wer für die Gründung einen großen Kredit aufgenommen hat, sollte darüber nachdenken. Wichtig: Wer als Selbstständige mit geringem Risiko und ohne Kredit gründet, braucht keine Mini-GmbH.
Weitere Infos für Gründerinnen
- Die Industrie- und Handelskammer hat ein empfehlenswertes Beratungsangebot für Gründerinnen und außerdem viele regionale Anlaufstellen: www.dihk.de
- Eine spezielle Internetseite für Gründerinnen informiert über alles, was zukünftige und frischgebackene Unternehmerinnen wissen müssen: http://www.gruenderinnenagentur
- Eine vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Website für alle Gründer findet man unter www.existenzgruender.de
Warum dann nicht gleich eine GmbH gründen?
Wer das Geld hat, sollte auf jeden Fall lieber eine echte GmbH gründen. Denn irgendwann kommt der Zeitpunkt, dass man mit der Mini-GmbH umfirmieren muss. Und das führt zu Extra-Kosten: Neues Briefpapier und Visitenkarten müssen gedruckt werden, und auch bei der Neueintragung beim Notar werden Gebühren fällig.
Was ist mit dem guten Image einer GmbH – gilt das auch für die Mini-GmbH?
Nein, aus Prestigegründen sollte man keine Mini-GmbH gründen. Im Gegenteil: Man muss dann die Abkürzung UG (haftungsbeschränkt) hinter den Firmennamen stellen – und das klingt für manche Kunden nicht vertrauenerweckend.
©
Anne Otto
Quelle: Für Sie, Ausgabe 06/2010

