Verhalten sich Männer anders als Frauen, wenn sie mit dem Auto liegen bleiben
Männer sind anders. Autos auch von Susa Bobke

Susa Bobke ist ein Engel - ein gelber. Als ADAC-Pannenhelferin hat sie kuriose Dinge erlebt und darüber ein Buch geschrieben

FÜR SIE hat bei Susa Bobke, 45, nachgefragt, ob sich Männer bei einer Autopanne anders verhalten als Frauen.

Versuchen Männer erst mal selbst ihr Glück, ehe sie den ADAC rufen?
Oh nein, schon lange nicht mehr. Selbst wir von der Pannenhilfe müssen ständig Schulungen besuchen, um auf dem neusten Stand der Technikk zu sein. Ich glaube Männer beschäftigen sich heute lieber mit Computern und Fahrrädern als mit Autos.

Trotzdem wollen die Liegenbleiber dann immer mit anpacken, oder?
Zumindest tun sie so.

Aha ... und sie reichen ihnen dann den Schraubenschüssel?
Nein, ich lasse sie die Taschenlampe halten. Männer leuchten allerdings meist nicht da hin, wo ich es brauche. Assistieren können Frauen besser.

Was ist denn der häufigste Grund, aus dem man Sie ruft?
Ganz oft werden Schlüssel im Auto vergessen. Und mit der Zentralverrieglung hat man sich leicht ausgesperrt. Für uns Gelbe Engel ist Schlösserknacken immer eien kleine Herausforderung. Man muss handwerklich nämlich ganz schön geschickt sein, um die Tür zur öffnen, ohne sie zu beschädigen.

Ihr Ratschlag für Autofahrer?
Öfter mal tanken, Dann können wir uns viele Panneneinsätze sparen.

Wie bitte? Man wird doch durch die Tankanzeige rechtzeitig vorgewarnt!
Viele Männer betrachten das als Sport: "Mal schauen, ob ich mit dem Restbenzin noch heimkomme." Frauen vertrauen blind dem Bordcomputer.

Und hat der nicht immer recht?
Nein, ein paar Liter in einem 80-Liter-Tank können schnell wegschwappen. Da muss man nur mal in die Kurve fahren oder den Berg rauf, schon ist der Sprit in der falschen Ecke.

 

Susa Bobke: "Männer sind anders. Autos auch", Knaur Verlag, 8,95 Euro

 

 


Lesen Sie auch
Kommentare
Artikel weiterempfehlen
Zum Artikel

Quelle: Für Sie, Ausgabe 19/2010