Regen Bücher das Liebesleben an?
Macht Lesen den Sex besser?
Bücher mit Tipps für ein leidenschaftliches Liebesleben boomen – doch ob sie tatsächlich die Erotik zwischen erwachsenen Partnern verbessern, ist zumindest fraglich. FÜR SIE-Autorin Oda Albers nahm vier Bücher unter die Lupe. Und zwei Therapeuten sagen, was sie von Sexratgebern halten
Die Regale sind voll, aber niemand steht davor. Denn was da im Buchladen höchstens mit Sicherheitsabstand begutachtet wird, sind Sex-Ratgeber. Jedes Jahr erscheinen neue, stehen auf Bestsellerlisten, Verlage bringen Fortsetzungen heraus. Sex- Ratgeber boomen, werden meist übers Internet gekauft. Aber was können sie uns wirklich raten? Was wissen sie über Frauen und Männer? Können sie helfen, wenn’s bei einem Paar nicht klappt? Hier sind vier aktuelle Titel – und unser Fazit:
Jaiya und Jon Hanauer: „Fass mich an! Erotische Massagen von Kopf bis Fuß für sie und ihn“ Das Einmaleins der erogenen Zonen, spezielle Handbewegungen und winzige Körperteile – ziemlich unterhaltsam nimmt das Autorenpaar den Leser mit auf die Reise an recht geheime Orte. Es gibt also Dinge, die wir noch nicht wussten! Obendrein finden sich harmlose kleine Massagen in diesem Buch – wie bestimmte Berührungen der Schläfen zum Entspannen. Schön!
Geeignet für: Zufriedene Paare, die sich – und Sex – mögen und gern etwas ausprobieren möchten. Keine Sorge, hier geht es nicht um komplizierte Stellungen, sondern vielmehr um das ganz konkrete Wissen, wo man überall mal anfassen kann (und soll). MOSAIK BEI GOLDMANN, 8,95 EURO
Quelle: Für Sie, Ausgabe 04/2010


