Autor: Uta König
Therapieangebote
Krampfadern - was wirklich hilft
Übersicht der gängigen Therapieabgebote
Sie sind ein Warnsignal für ein Venenleiden: Krampfadern. Jede zweite Frau in Deutschland ist davon betroffen. Unbehandelt können sie zu schmerzhaften Entzündungen, Thrombosen oder einer lebensgefährlichen Lungenembolie führen. Kneipp-Güsse und Wechselduschen reichen häufig schon. Auch Venengymnastik, Spaziergänge und Nordic Walking tun gut. Dabei drückt die Muskulatur die Gefäße zusammen – die Klappen schließen besser. Ähnlich wirken Kompressionsstrümpfe und auch Extrakte aus der Rosskastanie (wie in „Venostasin“, Apotheke).
„In schwereren Fällen geht es aber nicht ohne OP, zum Beispiel bei Krampfadern, die das oberflächige Haupt-Venensystem betreffen“, sagt Dr. Christiane Gebhardt, Klinik Fleetinsel Hamburg. Diverse Methoden bieten sich an. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen aber nur, wenn es für den Eingriff Langzeiterfahrungen gibt. Gebhardt: „Vor einer OP macht es Sinn, eine zweite Meinung über die Notwendigkeit des Eingriffs und die Operationstechnik einzuholen.“ Für gute Resultate sollte man hinterher Kompressionsstrümpfe tragen und Hitze meiden.Hier eine Übersicht der gängigen Verfahren:
Quelle: Für Sie, Ausgabe 18/2009

