Kleine Heilpflanzenkunde
Beinwell

Er bevorzugt feuchte Standorte und wird etwa 80 cm hoch.

Beiwell  (Symphytum officinale): Er bevorzugt feuchte Standorte und wird etwa 80 cm hoch. Seine traubenähnlich herabhängenden Blüten können weiß, violett bis hin zu dunkelblau sein. Schon im Altertum wurden seine Blüten, Blätter und Wurzeln bei Verstauchungen und Quetschungen eingesetzt. „Knochenkitter“ hieß er im Volksmund. Auch sein offizieller deutscher Name Beinwell und seine botanische Bezeichnung „symphytum“ (vom griechischen „symphein“ = zusammenwachsen) deuten auf die knochenheilende Wirkung hin.

Moderne Studien bestätigen inzwischen seine Heilkraft bei Verletzungen des Bewegungsapparats. Der Inhaltsstoff Allantoin regt die Zellteilung an und unterstützt die Wundheilung. Äußerlich angewandt lindert er Muskel- und Gelenkbeschwerden, Schmerzen bei Prellungen oder Verstauchungen (z. B. „Traumaplant“, Apotheke).


Schlagwörter: heilen
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Quelle: Für Sie, Ausgabe 14/2009