Buch-Tipp
Die Insel unter dem Meer von Isabel Allende
In ihrem neuen Meisterwerk erzählt Isabel Allende von den barbarischen Zuständen, die im 18. Jahrhundert in Frankreichs reichster Kolonie herrschten
Eine Insel unter dem Meer – dorthin sehnen sich die Sklaven von Saint Domingue, dem heutigen Haiti, wenn sie unter den weißen Plantagenbesitzern mal wieder übel zu leiden haben. Auch Tété hat von diesem wunderbaren Ort gehört, aber die junge Haussklavin will sich nicht damit abfinden, dass Freiheit erst nach dem Tode möglich ist. In ihrem neuen Meisterwerk erzählt Isabel Allende, 68, von den barbarischen Zuständen, die im 18. Jahrhundert in Frankreichs reichster Kolonie herrschten. Und wieder einmal geht es um eine starke Frau, die gegen eine unmenschliche Ordnung aufbegehrt.
FAZIT: Allendes magische Erzählkraft wirkt mit jeder Zeile – man muss dieses Buch ein- fach in einem Rutsch lesen.
Isabel Allende: Die Insel unter dem Meer, Suhrkamp, 24,90 Euro
Quelle: Für Sie, Ausgabe 18/2010


