Kleine Heilpflanzenkunde
Indisches Lungenkraut
Indisches Lungenkraut: Seine Herkunft und Wirkungsweise.
Das indische Lungenkraut (ADHATODA VASICA) stammt aus dem Himalaya-Gebirge und ist heute noch genauso aktuell wie vor 3000 Jahren. Schon damals setzten ayurvedische Ärzte das Indische Lungenkraut gegen Atemwegserkrankungen ein. Die Inhaltsstoffe seiner großen Blätter wirken stark antiallergisch und antientzündlich. Hauptwirksubstanz ist das Alkaloid Vasicin.
Es erweitert die Bronchien und löst Schleim. Auch in der modernen Medizin finden Extrakte des Indischen Lungenkrauts bei Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündungen, Bronchitis und Asthma Verwendung. In homöopathischer Aufbereitung hat es sich bei Heuschnupfen bewährt (z. B. „Allergin“, Apotheke), lindert Fließschnupfen, Tränenfluss, brennende Augen, Husten sowie Schleimhautreizungen und stärkt dazu die Selbstheilungskräfte des Körpers – und das bei ausgezeichneter Verträglichkeit. Bei richtiger Anwendung sind weder Nebennoch Wechselwirkungen bekannt.
Quelle: Für Sie, Ausgabe 10/2009

