Kleine Heilpflanzenkunde
Bärentraubenblätter
Den Blättern der Bärentraube werden antibakterielle Eigenschaften zugeschrieben
Die Bärentraube (Uvae Ursi folium) wird im Volksmund auch wilder Buchs, Moosbeere, Steinbeere oder Harnkraut genannt. Beheimatet ist die geschützte Heilpflanze in Europa, Sibirien, dem Himalaja und Nordamerika, ihren Blättern werden antibakterielle Eigenschaften zugeschrieben. Sie enthalten natürliche Hydrochinon-Verbindungen sowie Flavonoide, die vor freien Radikalen schützen. Das macht sich auch die moderne Pflanzenheilkunde zunutze: Als Tee oder in Trockenextrakten (z. B. in „Arctuvan“, Apotheke) werden sie vor allem bei Entzündungen der ableitenden Harnwege eingesetzt.
Lesen Sie auch
Kommentare
Artikel weiterempfehlen
Zum Artikel
Quelle: Für Sie, Ausgabe 22/2009
Das aktuelle Heft


