Kleine Heilpflanzenkunde
Arnika

Die Wirkung von Arnika (Arnica montana) ist seit dem Mittelalter bekannt und wird insbesondere in der Alternativmedizin angewandt. 
Arnika

Arnika

 Wenn man in den Bergen oberhalb von 800 Metern wandert, kann man dort mit ein bisschen Glück von Mai bis August die sonnengelb blühende Arnika entdecken. Die seltene Pflanze wächst vor allem an Wegesrändern und in Wäldern. Aber Vorsicht: Sie steht unter Naturschutz und darf nicht gesammelt werden. Mittlerweile gibt es jedoch Züchtungen, die in der modernen Phytotherapie genutzt werden. Schon seit Ende des Mittelalters weiß man um die heilenden Kräfte der Pflanze. Gerade die Blüten enthalten ein komplexes Gemisch aus Bitterstoffen, Flavonoiden und ätherischen Ölen. Sie werden in Extrakten (z. B. in „Kneipp Arnika Salbe S“, Apotheke) vor allem äußerlich bei Verletzungen und Unfallfolgen eingesetzt. So lindert Arnika Blutergüsse, Prellungen, Verstauchungen, aber auch rheumatische Muskel- und Gelenkbeschwerden und Entzündungen als Folge von Insektenstichen.

 

 


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Quelle: Für Sie, Ausgabe 02/2010