Fit & Gesund News
Kleine HeilpflanzenkundeHopfen (Humulus Lupulus)
Hopfen ist den meisten wohlvertraut vom Biertrinken. Das Hanfgewächs sorgt für den herben Geschmack und ist für die beruhigende Wirkung des Gerstensaftes mit verantwortlich. Seit dem Mittelalter nutzen aber nicht nur Bierbrauer, sondern auch Heiler die schlaffördernde Wirkung der heimischen Kletterpflanze. Heute ist dieser Effekt sogar wissenschaftlich belegt. Die Zapfen des Hopfens werden in pflanzlichen Beruhigungsmitteln eingesetzt, vor allem in Verbindung mit der Baldrianwurzel (z. B. in „Nervenruh Beruhigungs- Dragees“, Apotheke). Auch als Tee hat Hopfen eine beruhigende Wirkung. Sie können ihn als Fertigmischung (Apotheke, Drogerie) kaufen oder selbst mischen: Dafür je 20 Gramm Hopfenzapfen, Orangenschale, Melissenblätter und Lavendelblüten mischen. Pro Tasse einen Teelöffel der Mischung mit kochendem Wasser aufgießen und 10 Minuten ziehen lassen.
Das Sozial-Hormon
Es lässt die Stimme tiefer klingen, Barthaare sprießen und Muskeln wachsen. Generationen von Wissenschaftlern glaubten, dass das Hormon Testosteron außerdem für aggressives Verhalten verantwortlich sei. Eine Studie der Uni Zürich belegt nun das Gegenteil. Die Forscher verabreichten weiblichen Probanden eine Dosis des Sexualhormons (untersucht wurden Frauen, da bei ihnen der natürliche Testosteronspiegel niedriger ist als bei Männern). In einem Spiel um Geld verhielten sich die Testpersonen wesentlich fairer und friedlicher als Frauen mit normalen Werten. Für Männer gilt übrigens das Gleiche …
Geschützt bei Wind und Wetter
Ohne Infekte durch die kalte Jahreszeit? Da hilft nur ein starkes Immunsystem. Mit regelmäßiger Bewegung an der frischen Luft, vitaminreicher Ernährung, ausreichend Schlaf und der Heilkraft der Homöopathie beugen Sie optimal vor (z. B. mit dem „Homöopathie-Set für Wind & Wetter“, ca. 13 Euro, Apotheke).
Quelle: Für Sie, Ausgabe 04/2010


