Wer jetzt dranbleibt, zeigt sein wahres Gesicht
Wer jetzt dranbleibt, zeigt sein wahres Gesicht
Ein weiterer Hinweis auf echte Hilfe ist die Höhe der Spende. Wenn eine Beautyfirma von einer Creme, die 160 Euro kostet, nur 50 Cent für einen guten Zweck weiterleitet, deutet das eher auf eine preiswerte Eigenwerbung hin. Hersteller wie MAC oder Clinique spenden dagegen von Einzelprodukten den kompletten Verkaufspreis, wenn auch nur über einen begrenzten Zeitraum. Dafür aber regelmäßig! An solchen Aktionen kann man erkennen, dass dabei nicht nur die Käuferin selbst spendet, sondern auch der Hersteller, denn der schießt die gesamten Material- und Herstellungskosten zu.
Georgisches Sprichwort
„Spenden sind kein Tropfen auf dem heißen Stein. Sie sind Regen für den Ozean“
Auch die Finanzkrise dürfte uns zeigen, wem das Helfen ein echtes Anliegen geworden ist. Buchautor Alexander Glück: „Spreu und Weizen werden sich schon bald voneinander trennen, denn Sponsoring steht auf den Streichlisten der Firmen weit oben. Wer daran nicht spart, sondern an sozialen Projekten festhält, meint es mit Sicherheit ernst.“ So entsteht Hilfe, die wirklich ankommt. Wie bei Melanie Bause, die trotz Blindheit in Farben schwelgen kann.
Quelle: Vital, Ausgabe 11/2009

