Autor: Karina Mühlfarth
Seite 3 aus dem Artikel: Die Heilkraft der Sonne
Interview: So wird Sonne zum Freund
So wird Sonne zum Freund
Dr. med. Stefan Rapprich, 44, Dermatologe und Oberarzt an der Hautklinik Darmstadt
Wie können wir gefahrlos von der Sonne profitieren?
Entscheidend ist, dass man nicht in der Sonne brät, sondern nur leicht und ohne Sonnenbrand bräunt. Wer sich oft oder lange im Freien aufhält, sollte auf jeden Fall zu Sonnenbrille, Textilien und Lichtschutz greifen.
Viele Sonnenschutzhersteller preisen ihre natürlichen Wirkstoffe an. Macht das aus medizinischer Sicht Sinn?
Der Ansatz ist gut, denn Antioxidantien, die zum Beispiel in Pflanzen enthalten sind, helfen, die schädliche Wirkung der Sonne zu reduzieren.
Ist es sinnvoll, die Sonnenverträglichkeit durch Lebens- oder Nahrungsergänzungsmittel zu fördern?
Ja, am besten durch frisches Obst und Gemüse, die viele Antioxidantien enthalten. Eine Studie ergab, dass Probanden, die vier Wochen täglich Tomatenpaste aßen, deutlich weniger lichtempfindlich waren. Notfalls kann man auch mal zu Kapseln greifen.
Lesen Sie auch bei unserem Partner stern.de:
"Melatonin: Das Hormon mit Taktgefühl"
Quelle: Für Sie, Ausgabe 12/2009


