Film-Tipp
Briefe an Julia von Gary Winick

Hollywoods Hoffnung: Schon von Amanda Seyfried gehört? Nach „Briefe an Julia“ wird jeder ihren Namen kennen
Briefe an Julia von Gary Winick

Niedlich sieht sie aus. Schmollmund, Kulleraugen, püppchen-hafter Teint, doch Achtung: Amanda Seyfried, 24, ist nicht zu unterschätzen. Eben noch spielt sie überzeugend die Unschuld vom Lande, im nächsten Film – ebenso glaubwürdig – ein betörendes Luxus-Callgirl. Und damit nicht genug: In Rekordzeit erwarb sich Seyfried den Ruf eines Nachwuchstalents, das mühelos neben den größten Leinwand-Ladys besteht: 2008 glänzte die Newcomerin neben Meryl Streep, 61, in „Mamma Mia!“. Und jetzt in „Briefe an Julia“ überzeugt sie an der Seite von Grande Dame Vanessa Redgrave, 73. Die Story: Touristin Sophie, die in Verona den Balkon von Julia besichtigt, erfährt von dem Brauch, dass unglücklich Verliebte dort Briefe hinterlassen, in denen sie Shakespeares Heldin ihr Leid klagen. Den Brief, den Sophie findet, hat 50 Jahre zuvor Claire geschrieben. Sie hatte in Verona den Richtigen getroffen, aber wieder verlassen. Gerührt schreibt ihr Sophie, dass es für wahre Liebe nie zu spät sei. Wenig später reist die alte Dame an, um ihre Jugendliebe zu suchen.

FAZIT: Luftig-leichtes Sommermärchen.

Gary Winick: Briefe an Julia, ab 19. August im Kino


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Quelle: Für Sie, Ausgabe 18/2010